Couscous sind winzige Getreidekügelchen, die aus Grießweizen hergestellt werden. Der Grieß wird mit Wasser besprenkelt und mit den Händen zu kleinen Kügelchen geformt, dabei mit Mehl bestäubt, um die Körnchen zu trennen. Danach werden die Körnchen gesiebt, damit die zu kleinen Körner durch das Sieb fallen und noch einmal neu bestäubt und geformt werden können. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Grieß vollständig zu kleinen Couscous-Körnchen geformt wurde.
Ursprünglich kommt das Gericht ‚Couscous‘ von den Berbern, wird aber in überall in der Welt immer beliebter.
Der Name stammt aus dem Magrehbi-Arabischen Wort kuskusu oder ksaksu, was eine abgeleitete Form für „gut geformt, gerundet“ ist.
Einer der ersten schriftlichen Belege stammt von einem Hispano-Muslim Kochbuch aus dem 13. Jahrhundert. Der Titel des Buches ist „Kitāb al-tabǐkh fǐ al-Maghrib wa’l-Andalus“ (das Maghreb und Al Andalus-Kochbuch) und beinhaltet ein Couscousrezept, welches „in der ganzen Welt bekannt“ war.
In arabischen Ländern wie Algerien, Marokko, Libyen und Tunesien ist es sehr verbreitete ‚Hausmannskost‘. Man findet in den Straßen von Marakesch zum Beispiel Imbissläden mit einer Anzahl an Tajine-Gerichten.
Ein Couscous-Gericht wird normalerweise mit einem Fleisch- oder Gemüseeintopf serviert. Es kann kalt oder warm gegessen werden. In den arabischen Ländern wird Couscous traditionell auch heute noch in einer Tajine serviert.
Der traditionelle Weg, Couscous zu kochen bzw. du dünsten ist sehr zeitaufwendig, doch in unserer schnelllebigen Zeit gibt es im Handel eine Couscoussorte, die in wenigen Minuten fertig gekocht ist.
Das ist ein Grund, dass Couscous auch bei uns in Europa recht beliebt ist.
Doch die Frage, die man sich als Nicht-Araber häufig stellt, ist: Wie koche ich überhaupt Couscous?
Hier sind einige Vorschläge alternativ zur traditionellen Art.
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