Es scheint zwei Arten von Menschen zu geben: die einen sind immer schon vor dem Morgengrauen aus den Federn, die anderen kriegen ihren Hintern ewig nicht aus dem Bett.
Auch wenn es schön ist, mal so richtig lange im Bett zu bleiben, wenn man es irgendwann gegen mittag aus den Federn schafft, ist meist der ganze Tag zäh und unproduktiv. Nicht nur kann das auf die Dauer nerven, dass man nichts geschafft bekommt, es ist in unserer Gesellschaft unabdinglich, einigermaßen zeitig aufzustehen. Es gibt Leute, die behaupten, dass alle erfolgreichen Menschen Frühaufsteher sind. Das wage ich zu bezweifeln, denn Erfolg ist eigentlich nicht messbar. Es kommt darauf an, was für Maßstäbe ich mir selbst gesetzt habe, und ob ich persönlich mich erfolgreich finde oder nicht. Tatsache ist jedoch, dass unsere tägliche Arbeit uns in der Regel dazu verpflichtet, früher aufzustehen, als uns lieb ist.
Manchen fällt das nur besonders schwer. Gibt es irgendetwas, das man dagegen tun kann, dass jeder Morgen zur Qual wird und die Laune auf den Nullpunkt sinkt, oder muss man sich damit abfinden, dass einem das Frühaufsteher-Gen nicht angeboren ist?
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