„Es ist so schwierig, neue Leute kennenzulernen.“
Diese Bemerkung habt ihr sicher schon sehr oft gehört, vielleicht auch selbst geäußert.
Was es eigentlich heißen soll, ist: „Ich finde keinen Partner, der zu mir passt.“
Wenn man sich nur auf die Suche nach einem Partner konzentriert, ist es wirklich schwierig, jemanden kennenzulernen. Wenn ihr jemanden ansprechen wollt, der euch gefällt (in partnerschaftlichem Sinne), schnürt die Angst vor einem Nein euch buchstäblich die Kehle zu. Doch erst einmal muss man ja jemanden finden, den man überhaupt würde ansprechen wollen. Daher ist es wichtig, unseren gesamten Bekanntenkreis zu vergrößern.
Während der Schulzeit fällt es den meisten Menschen leicht, neue Freundschaften zu schließen, und der erste Freund/die erste Freundin ist meist jemand, den sie aus der Schule kennen. Doch wenn sie mit der Schule fertig sind, ändert sich ihr soziales Umfeld drastisch. Sie arbeiten von 9 bis 17 Uhr, gehen dann nach Hause, sehen fern und gehen vielleicht einmal die Woche mit denselben Freunden aus. Es schleicht sich eine Routine ein, die sich Woche für Woche, Monat für Monat wiederholt. Die Hemmschwelle wird immer größer und sie trauen sich irgendwann nicht mehr, aus diesem Zyklus auszubrechen. Denn in der Routine fühlen sie sich sicher.
Doch wenn man aus der Routine nicht heraus bricht und bewusst nach neuen Bekanntschaften sucht, wird man einsam und sozial entfremdet. Wie entkommt man dieser Routine? Wie kann man lernen, auf fremde Leute zu zugehen?
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