Wie härtet man Beton schneller im Winter

 Frischer Beton

Wer bei kaltem und nassem Wetter im Freien Beton verwenden muss, sollte wissen, wie man den Beton selbst bei niedrigen Temperaturen richtig verwendet. Regen und Frost können den noch frischen Beton beschädigen und seine Stabilität und Härte vermindern.

Bei niedrigen Temperaturen braucht der Beton länger, bis er vollständig ausgehärtet ist. Während dieser Zeit ist er anfällig gegen Belastung. Durch schnelleres Trocknen des Betons in kaltem Wetter kann man Beschädigungen des Betons verhindern.

Im Winter macht es Sinn, schnellbindenden Zement zu kaufen. Hat man Zement ohne Schnellbinder, kann man eine Härtebeschleuniger nachträglich mit in den Beton mischen. Schnellbinder sorgt dafür, dass der frische Beton schneller aushärtet, ohne Risse zu verursachen. Der am häufigsten verwendete Härtebeschleuniger ist Kalziumchlorid. Benutzt man allerdings Stahlteile zur Verstärkung des Betons, sollte man Kalziumchlorid vermeiden, da der Stahl sonst rosten kann und so genannten Betonkrebs verursachen kann.

Nachträglich eingemischter Schnellbinder sollte genau nach Anweisung dosiert werden. Meist sollte man 2% des Gewichts des Zementpulvers nicht übersteigen.

Während des Aushärtens muss der Beton vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Schnellbinder beschleunigen zwar das Härten, schützen aber nicht vor Frost. Der frische Beton sollte bis zur vollständigen Trocknung nicht einer Temperatur von weniger als 12 Grad ausgesetzt werden. Um den Beton vor Kälte zu schützen, deckt man ihn mit Decken, oder Styropor ab und verwendet gegebenenfalls einen Heizstrahler. Damit das Zementpulver durch regen nicht aus dem Beton herausgespült wird, bevor dieser gehärtet ist, sollte der Beton durch eine wetterfeste Plane geschützt werden.

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