Wie wächst Brokkoli

Brokkoli


Brokkoli wächst am besten in Zonen mit kühlem und feuchtem Wetter im Frühling und Frühsommer. In zu heißem Klima sind die Brokkolipflanzen sehr anfällig für Krankheiten und Insektenbefall. Auch produzieren sie schneller Blüten. Gewöhnlich sind Brokkolipflanzen einjährig, können in milderem Klima aber auch überwintern.
Brokkoli wird im frühen Frühling gesät, um im Spätsommer geerntet zu werden. Die Pflanze toleriert leichten Frost, braucht also nicht im Treibhaus gezogen zu werden. Die Samen keimen innerhalb von vier bis sieben Tagen in einer Bodentemperatur zwischen 7 und 25 Grad. Die jungen Blätter sind graublau und gelappt.
Beim Wachsen der Pflanze formen sich Stiele mit graugrünen, gelappten Blättern. Die Pflanze wird buschig und produziert schließlich Röschen, welche zu Blüten werden, wenn sie nicht geerntet werden. Die ausgewachsene Brokkolipflanze kann zwischen 30 und 60cm hoch werden. Zum Ernten der Brokkoliköpfe schneidet man sie mit einem scharfen Messer. Bis zum Ende der Saison wird die Pflanze noch weitere röschen produzieren. Wird der Brokkoli nicht gepflückt, formen sich gelbe Blüten aus den Röschen, die im Spätsommer Samen abwerfen.
Brokkoli wächst am besten bei Tagestemperaturen um 15 Grad. Für beste Ergebnisse platziert man sie in der Sonne, den im Schatten wächst die Pflanze langsamer. Brokkoli ist mit Kohlpflanzen verwandt, wächst also unter ähnlichen Bedingungen. Der Boden sollte gut gedüngt, locker und gut drainiert sein.


Krankheiten und Insektenbefall können die Pflanze schnell zerstören. Man reduziert das Risiko durch jährliche Rotation, so das die Pflanzen nicht jedes Jahr an der gleichen Stelle wachsen. Die Jungpflanzen kann man abdecken, um Raupen und Käfer fernzuhalten.
Angeschwollene Wurzeln deuten auf Kohlhernie hin, eine Pilzkrankheit, die die Wurzeln befällt. Die Pilzbakterien können drei bis sieben Jahre im Boden aktiv bleiben.

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