
Im gesunden Körper produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, welches dem Körper zugefügte Glucose in Energie umwandelt. Bei Diabetes Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin, bei Diabetes Typ 2 produziert der Körper zwar Insulin, ist aber nicht in der Lage, dieses richtig umzuwandeln. Ohne die Umwandlung in Energie durch Insulin bleibt die Glucose im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann auf Dauer zu Organschäden führen.
Eine natürliche Form, den Blutzuckerspiegel bis zu einem gewissen Grad zu regulieren ist Zimt. Zimt unterstützt den Insulinstoffwechsel in den Fettzellen und senkt dadurch zu hohen Zucker. Der aktive Wirkstoff im Zimt regt den Insulinstoffwechsel so an, dass der Körper weniger Insulin zur Glucoseverarbeitung benötigt.
Es ist wichtig anzumerken, dass Zimt Diabetes nicht heilt und der Diabetespatient trotzdem regelmäßig zum Arzt gehen muss. Allerdings kann Zimt den Blutzuckerspiegel insgesamt stabilisieren und medikamentöse Behandlung reduzieren. Zimt kann bei Diabetesgefährdeten Menschen durch Stabilisierung des Blutzuckerspiegels auch den Ausbruch der Krankheit verhindern.
Wer Zimt in die Ernährung mit einbaut, sollte folgende Punkte beachten:
1. Änderungen im Ernährungsplan sollten dem behandelnden Diabetesarzt mitgeteilt werden. Zimt ist gut bei Diabetes, trotzdem sollte der Arzt informiert werden, selbst wenn dieser die Wirkung anzweifelt.
2. Pro Tag bis zu einem halben Teelöffel Zimtpulver einnehmen. Der Zimt kann je nach Geschmack Heißgetränken, Joghurt, Müsli oder Milchshakes zugeführt werden.
3. Wer bereits an Diabetes leidet, sollte täglich die gleiche Menge Zimt verwenden, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu stark variiert. Dadurch lernt man, wie sich der Zimt auf den Blutzuckerspiegel auswirkt und kann die Medikamente dementsprechend anpassen.
4. Zimt kann als Pulver, Zimtstange oder Zimtkapsel eingenommen werden. Zimtöl enthält den wichtigen Wirkstoff nicht, da dieser wasserlöslich ist.
