Kefirherstellung

Wie gesund ist Kefir

Kefirherstellung

Kefir ist ein Produkt aus Sauermilch von sämiger Konsistenz. Ursprünglich kommt Kefir aus dem Kaukasus, ist inzwischen aber aus vielen deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken.

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Neben den nützlichen Bakterien enthält Kefir Minerale und essentielle Aminosäuren, die den Körper bei Heilung und bei Funktionen unterstützen. Die Proteine im Kefir sind bereits teilweise zersetzt und werden daher vom Körper leichter aufgenommen. Der reiche Anteil an Kalzium und Magnesium in Kefir ist wichtig für ein gesundes Nervensystem. Tryptophan, eine im Kefir enthaltene essentielle Aminosäure, wirkt entspannend auf die Nerven.
Kefir besitzt einen hohen Anteil an Phosphor, welches beim Abbau der Kohlenhydrate, Fette und Proteine zum Zellwachstum benötigt wird.

Kefir enthält viel Vitamin B12, B1 und Vitamin K, die bei der Aufnahmen unter andere von Folsäure, Pantothensäure und anderen B-Vitaminen helfen und dadurch zur Regulierung der Nieren und Leber, den Funktionen des Nervensystems und dem Hautbild beitragen.

Die Milchsäure des Kefirs ist sehr gesund für den Säure-Basen-Haushalt des Darms und wirkt Fäulnisbakterien im Verdauungstrakt entgegen. Rechtsdrehende Milchsäure stärkt die Herzmuskeltätigkeit.

Zur Herstellung von Kefir verwendet man Milchsäurekulturen und Hefe (Candida Kefir) zur Entstehung von Alkohol und Kohlendioxid. Kefir gibt es im Lebensmittelhandel in einer Vielzahl an Sauermilchprodukten, selten findet man den Kefir in seiner ursprünglichen Form.

Für die Herstellung eines Kefirgetränks beginnt man mit einem Kefirferment (Kefir – wie man einen Kefirpilz selbst ansetzt), welches man 18 bis 48 Stunden gären lässt. Nach der Gärung gießt man die Flüssigkeit vor dem Genuss durch ein Sieb, um das Kefirferment herauszufiltern. Im Kühlschrank hält sich das Kefirgetränk etwa 14 Tage.