Was tut man gegen Händezittern

Händezittern

Zittern der Hände oder Finger kann mehrere Ursachen haben; es kann sich um leichte nervöse Beschwerden oder um eine schwere Krankheit handeln.

 

Parkinson Krankheit, eine degenerative Hirnfunktionsstörung, äußert sich unter anderem durch starkes, unkontrollierbares Zittern der Hände. Andere medizinische Ursachen können Alkoholentzug, Schilddrüsenfunktionsstörung oder Lithiumvergiftung sein. Händezittern hat nicht immer eine medizinische Ursache, sondern kann auch durch Müdigkeit, Stress, Nervosität oder Wut ausgelöst werden. Händezittern kann auch eine Alterserscheinung sein, auf niedrigen Blutzucker hinweisen, eine Nebenwirkung bestimmter Medikamente oder zuviel Koffeins sein. Je nach Ursache gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Zittern zu stoppen oder vermindern.

 

Wird das Händezittern durch Stress und Nervosität ausgelöst, sind entspannende Behandlungen wie Meditation und Atemtechniken eine Form der Behandlung. Allerdings ist das Händezittern nur ein Symptom für den Stress, deshalb sollten die stressauslösenden Faktoren weitgehend beseitigt werden. Um sich dauerhaft zu entspannen, muss man ausreichend Schlaf bekommen und bei aufkeimender Unruhe die erlernten Atem- und Entspannungsübungen anwenden.

 

Falls das Zittern durch ein starkes Medikament ausgelöst wird, sollte man mit dem Arzt über eine Alternative sprechen. Oft hilft schon, die Dosis herunterzusetzen, um das Zittern deutlich zu vermindern.

 

Alkoholiker oder Menschen mit Alkoholproblemen sollten sich behandeln lassen. Händezittern ist ein Symptom bei Alkoholentzug, trotzdem muss der Betreffende unbedingt nüchtern bleiben, damit das Zittern aufhört.

 

Koffein sollte reduziert werden. Oft ist übermäßiger Kaffeegenuss der Auslöser nervösen Zitterns. In diesem Fall sollte man einige Zeit vollständig auf Koffein verzichten, um zu sehen, ob das Zittern besser wird.

 

Ein Gespräch mit dem Arzt kann helfen, denn es gibt Medikamente gegen Händezittern. Meist werden Beruhigungsmittel, Beta-Blocker oder krampflösende Mittel verschrieben.

 

In jedem Fall sollte man zum Arzt gehen, wenn das Zittern nicht besser oder sogar schlimmer wird. Man sollte auf weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Zungenzucken oder ungewollte Muskelbewegungen achten. In schlimmen Fällen von Händezittern kann ein operativer Eingriff helfen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen