Magenverkleinerung

Wie beeinflusst eine Magenverkleinerung den Körperstoffwechsel?

Magenverkleinerung

Eine operative Verkleinerung des Magens bewirkt durch vielschichtige Veränderung bestimmter Körperfunktionen drastischen Gewichtsverlust bei extremem Übergewicht.

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Bei einer Bypass-Operation am Magen wird dieser unterteilt, und zwar in einen kleineren Magenbereich und einen größeren, funktionslosen Restmagen. Der Dünndarm wird durchgetrennt und dessen unteres Ende mit dem kleineren Magen verbunden. Durch eine solche Magenoperation kann der Patient nur noch kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen und verliert an Körpergewicht. Doch nicht nur der Magen wird beeinflusst, auch der Hormonhaushalt und der Stoffwechsel verändern sich.

Im Gehirn verändern sich durch die Operation am Magen die Signale, die der Magen an das Gehirn sendet. Durch den begrenzten Platz wird das Hungergefühl kleiner.
Im Magen selbst wird die Produktion des sogenannten Hungerhormons gesenkt und stabilisiert. Die Ausschüttung des Insulins wird besser kontrolliert und das überschüssige Körperfett abgebaut.
Der Dünndarm sowie der Dickdarm beginnen vermehrt die Produktion der Hormone, welche die Senkung des Blutzuckerspiegels fördern und ein Sättigungsgefühl hervorrufen.
Die Fettzellen werden durch die erhöhte Ausschüttung des Hormons Adiponektin schneller abgebaut.
In der Bauchspeicheldrüse wird vermehrt Insulin gebildet und dadurch gelangt mehr Glukose in die Körperzellen. Dies trägt zur Senkung und Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei.
In der Leber wird mehr Glukose aufgenommen.

Wie beeinflusst eine Magenverkleinerung den Körperstoffwechsel?