Wie wird man als Mutter zufriedener?

Glücklich als Mutter

So ziemlich jede Mutter wird auf die Frage, ob sie glücklicher als Mutter ist als bevor die Kinder da waren, mit einem enthusiastischen Ja antworten. In der ganzen Welt zählen Kinder zu den Aspekten im Leben, die am meisten Freude bereiten. Doch warum sind so viele Mütter frustriert und gestresst?

Psychologen, die sich mit Lebenszufriedenheit beschäftigen, stellen immer wieder fest, dass ein Kind für eine Mutter zwar bereichernd im Allgemeinen ist, doch gleichzeitig den Alltag belastet. Viele Momente des Tages fühlen Mütter sich frustriert, erschöpft und sogar wütend. Oft wird die seelische Belastung am Lebenspartner ausgelassen. Die Belastung einer Mutter kann zu starken negativen Empfindungen führen.

Für viele schockierend ist die Tatsache, dass die gemeinsam verbrachte Zeit mit dem Kind nicht unbedingt zu den Höhepunkten des Tages zählt. Das hat nichts damit zu tun, dass die Mutter ihr Kind nicht liebt, im Gegenteil, gerade ihre Liebe zu dem Kind oder den Kindern macht die seelische Belastung so hoch. Doch so sehr die Mutter ihre Kinder liebt, so sehr lernt sie, ihre Ruhepausen zu schätzen, wenn niemand von ihr fordert oder sie unter Druck setzt.

Das Geheimnis, als Mutter glücklicher zu sein, liegt im selektiven Gedächtnis. Frustrierende Momente, wenn die Kinder sich um Nichtigkeiten streiten und ihre Milch wieder mal nicht trinken wollen, darf man ruhig verdrängen. Stattdessen sollte sich die Mutter auf all die schönen und glücklichen Momente mit ihren Kindern konzentrieren. Ein Ausflug in den Park, wenn die Kinderaugen strahlen, das ehrlich empfundene Drückerchen, das sagt, "du bist die beste Mama der Welt" und die kindliche Freude an Weihnachten und Geburtstag sind die Augenblicke, auf die sch die Mutter konzentrieren sollte.

Mutterschaft verändert jede Frau. Sie findet einen Teil ihres Herzens, von dessen Existenz sie nichts wusste. Auch wenn das ständige Fordern der Kinder extrem anstrengend ist, ist es im Grunde genommen schön für eine Mutter, dass sie gebraucht wird.

Um als Mutter zufriedener zu sein, muss man beginnen, selbst zu schätzen, was man tut, denn die Fürsorge der Mutter gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben eines Kindes. Der nächste Schritt ist, die täglichen Aufgaben so zu gestalten, dass sie mehr Spaß machen. So macht die Mutter ihr eigenes Leben besser und wird sogar noch eine bessere Mutter für die Kinder.

Wenn das Kind seine Milch unbedingt aus der roten Tasse trinken möchte, diese aber nicht zu finden ist, sagt die schlecht gelaunte Mutter "nimm die blaue Tasse und basta!". Das resultiert unweigerlich in einem Tränenausbruch seitens des Kindes und noch schlechterer Laune der Mutter. Ist die Mutter in der Lage, positiver zu denken, kann sie Wege finden, die blaue Tasse rot zu machen, zum Beispiel mit rotem Papier umwickeln. Oder sie erfindet eine Geschichte, dass die rote Tasse gerade auf einer Reise ist und die blaue Tasse heute Lieblingstasse sein möchte. Jedes Kind hat seine eigenen Knöpfe, die man drücken kann, um eine potentiell negative Erfahrung in Freude umzuwandeln.

Die gute Nachricht für alle frustrierten Mütter ist, dass man es lernen kann, sich auf das positive zu konzentrieren und eine positive Einstellung im Alltag zu entwickeln. Und bitte nicht jedes Quengeln persönlich nehmen. Die Marotten der Kinder richten sich nicht gegen die Mutter, sondern gehören zur Findung der eigenen Persönlichkeit und der Rolle im Leben einfach dazu.

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