
Das Koffein zu Missbildungen beim Fötus führen kann, stammt aus Tierversuchen. Danach stellte man fest, dass die Embryos der Ratten, denen man Koffein verabreicht hatte, erhebliche Verformungen der Knochen aufwiesen. Doch was bedeutet dies für die schwangere Frau?
Die Ratten bekamen Koffeinmengen, die ihrer Größe nach auf den Menschen umgerechnet etwa 70 Tassen Kaffee pro Tag entsprachen. Bei solch drastischen Mengen ist es wenig verwunderlich, dass die Embryos Schaden nahmen. Trinkt eine schwangere Frau eine gelegentlich Tasse Kaffee, führt dies aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu Missbildungen. Allerdings ist es immer besser, vorsichtig zu sein und vielleicht für die Dauer der Schwangerschaft sicherheitshalber auf koffeinhaltigen Kaffee zu verzichten.
