Wann ist ein Kind bereit für den Kindergarten

Kindergarten

Das Kindergartenalter ist ein einscheidender Schritt für die Unabhängigkeit des Kindes. Der Umgang mit anderen Kindern und Erziehern ist wichtig für die soziale Entwicklung. Da mit dem Kindergarten eine neue Lebensphase für das Kind beginnt, fragen sich viele Eltern, wann der richtige Zeitpunkt für das Kind ist, also wann es bereit für den Kindergarten ist.

 

Ein Kind im Kindergartenalter sollte bereits von der Windel entwöhnt sein und die kleinen Gänge zur Toilette selbst meistern können. Körperbeherrschung und Ausdauer sind bereits stärker entwickelt, das heißt, das Kind kann laufen und rennen und Treppenstufen allein steigen. Die Körperkoordination lässt sich beim Ballspiel testen und verbessern. Das Kind sollte bereits in der Lage sein, einen Ball zu werfen und gelegentlich zu fangen.
Das Kind sollte auch bereits in der Lage sein, zu kommunizieren und seine Bedürfnisse mitzuteilen.
Zu beachten ist bei der körperlichen Bereitschaft für den Kindergarten, dass Mädchen oft weiterentwickelt und unabhängiger sind als Jungen.

Psychisch ist ein Kind theoretisch in jedem Alter bereit für den Kindergarten, denn die Entwöhnung von der ununterbrochenen Fürsorge der Mutter für wenige Stunden am Tag ist für ein Kind ein kleiner Schlag. Es ist also vollkommen normal für ein Kind, in den ersten Tagen oder sogar Wochen beim Abschied zu weinen. Die Eltern sollten die Erzieher fragen, wie das Kind sich nach der ersten halben Stunde verhält. Die meisten Kinder kommen recht schnell über den Schock hinweg und finden sich mit der neuen Situation ab.

Das ideale Alter ist zwischen zweieinhalb und drei Jahren, wobei natürlich manche Kinder mit zweieinhalb Jahren. Selbst wenn das Kind noch nicht "bereit" zu sein scheint, weil die Ausdrucksfähigkeit mangelt, darf man nicht vergessen, dass durch den sozialen Umgang die Entwicklung gefördert wird. Das macht vielleicht die ersten Wochen etwas schwieriger, doch das Kind wird die Lücken sehr schnell durch die Notwendigkeit aufholen.

Wichtig für die Umgewöhnungsphase ist, dass das Kind jeden Tag pünktlich vom Kindergarten abgeholt wird. Die Angst ist schlimm für ein Kind, wenn es als einziges zurückbleibt und nicht von seiner Mutter nach Hause genommen wird. Auch sollten die Eltern mit dem Kind über seine neue Erfahrung sprechen und dabei beobachten, wie es reagiert. Man kann von einem kleinen Kind nicht erwarten, dass es ausführlich erzählen kann, was es fünf Stunden lang im Kindergarten gemacht hat, aber es wird sich an kleine Details erinnern. Die Eltern sollten die Gefühle des Kindes wichtig nehmen. Hat man selbst nach mehreren Wochen der Eingewöhnung immer noch das Gefühl, dass das Kind ungern in den Kindergarten geht und sogar Angst hat, sollte man nach Gründen suchen. Die erste Erfahrung in eins unabhängigere Lebensphase sollte nicht zum Trauma werden.

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