Verbote während der Schwangerschaft (Teil 1)

Was Schwangere nicht trinken und essen sollen
Wenn ein Baby auf dem Weg in unsere Welt ist, dann bedeutet dies, dass sein Gedeihen von seiner Mutter abhängig ist, also, von dem, was sie während der Schwangerschaft isst und zu sich nimmt, wie ihre Gewohnheiten sind und was mit ihrem Körper während der ca. 9 Monate passiert.

Viele Mütter sind von Anfang an der Schwangerschaft darauf bedacht, alles zu vermeiden, was schädlich für das Baby sein könnte und diese Einstellung ist keinesfalls falsch.  Das erste was man ändern sollte, wenn man eine Schwangerschaft bestätigt bekommt, ist die Grundeinstellung zu sich selbst und seinem Körper.

Zwar ist es nicht notwendig, die Schwangerschaft mit einem Krankheitszustand zu vergleichen, jedoch sind besondere Vorsicht und ein rücksichtsvolles Verhalten gefragt, um dem Baby die besten Voraussetzungen bieten zu können.

Mütter haben zu allen Zeiten und selbst unter den schwierigsten Umständen Kinder zur Welt gebracht, dennoch weiß man heute, dass gewisse Dinge bleibende Folgen mit sich ziehen können, die in den meisten Fällen vermieden werden können.

Deshalb ist es ratsam, einige Ratschläge konsequent zu befolgen, zu denen die folgenden gehören:

Alkohol

Nur gar kein Konsum von Alkohol ist ganz sicher, denn obwohl einige Frauenärzte die Meinung vertreten, dass Alkohol in geringen Mengen ab und zu nicht schadet, können auch sie nie mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass ein Schaden entstehen kann.  Es ist bekannt, dass Alkohol während der Schwangerschaft schädlich auf Organ-und Gehirnentwicklung wirken kann, es ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich, ab welcher Menge oder welcher Häufigkeit dies der Fall ist.  Die einzig vernünftige Lösung ist demnach totale Abstinenz.

Zigaretten

Dass Rauchen während der Schwangerschaft tabu sein sollte, ist den meisten bekannt.  Dass dennoch viele Frauen ihr Suchtverhalten selbst in der Schwangerschaft nicht in den Griff bekommen, ist traurig, aber wahr.  Jede Zigarette hat direkte Auswirkungen auf den wachsenden Fötus und das Baby wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit weniger Gewicht zur Welt kommen, nämlich durchschnittlich 200g, und anfälliger für Krankheiten und Infekte sein.  Alle Beschönigungen helfen nichts, wer während der Schwangerschaft raucht, schadet seinem ungeborenen Kind.

Koffein aus Kaffee, Tee, Cola und Co.

Auch Koffein wird in Maßen während der Schwangerschaft erlaubt, sollte jedoch nicht mehr als 300mg pro Tag betragen.  Koffein erhöht Herzschlag und Stoffwechselfunktionen des Babys und kann zur Folge haben, dass es bei Geburt weniger wiegt, unruhig ist und schlecht schläft, da das Koffein die Adrenalinproduktion anregt und vom Organismus des Babys nur schlecht abgebaut werden kann.

Allerdings sind auch erhöhte Fehlgeburtsraten mit Koffein in Verbindung gebracht worden, deshalb sollte man die Grenzwerte beachten und nicht mehr als 2 oder 3 Tassen Kaffee während der Schwangerschaft pro Tag trinken.  Des weiteren darf man nicht vergessen, dass auch andere Produkte Koffein enthalten, wie etwa schwarzer und grüner Tee, Cola, Schokolade und Kakao.

Produkte aus roher Milch und rohem Fleisch oder Fisch

Wegen der Gefahr von Listerien-und Toxoplasmose sollten schwangere Frauen Produkte aus roher Milch generell meiden und gekochte Produkte aus Fleisch, Milch und Eiern nicht lange angebrochen aufbewahren.

Denjenigen, die noch nicht mit den Toxoplasmose-Erregern infiziert waren und deren Bluttest keine Antikörper dagegen aufweist, ist auch von allen Produkten aus rohem Fleisch und Fisch abzuraten, zu denen nicht nur Sushi und Tartar oder Carpaccio zählen, sondern auch Salami und Schinken.  Die Erreger können sich auch in der Erde befinden, weswegen Salat und Gemüse sehr gut gewaschen werden sollten und bei Gartenarbeit Handschuhe getragen werden sollten.  Berüchtigt ist auch die Übertragung der Erreger durch Exkremente von Katzen, weswegen schwangere Frauen das Katzenklos nicht selbst säubern sollten.

Medikamente

Schwangere sollten grundsätzlich keinerlei Medikamente einnehmen, die nicht vom Arzt als unbedenklich für sie freigegeben wurden, dies gilt sowohl für pflanzliche Mittel, als auch für Schmerzmittel und selbst äußerliche Anwendungen, wie Salben und Tinkturen.

Fazit

Zwar lässt sich die Liste der Dinge, die man in der Schwangerschaft meiden sollte, noch um einiges erweitern, jedoch sind die oben genannten Bereiche die wichtigsten Empfehlungen, die man beachten sollte.  Als goldene Faustregel sollte dennoch gelten:  bei Zweifel vorher Informationen einholen, ob das Vorhaben unbedenklich ist, oder nicht.

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