Wie regt man die Milchproduktion an

Säugling schläft

Es gibt zwar keine speziellen Formeln zur Anregung der Milchproduktion, wenn die stillende Mutter nicht genug hat, um ihr Baby zu füttern, aber man kann einiges tun, um die Brust zur erhöhten Milchbildung zu stimulieren.

 

Das Wichtigste ist, dass das Baby richtig trinkt, also effektiv saugt, oft und lange trinkt. Je mehr Milch vom Baby abgesucht wirkt, umso mehr wird der Körper produzieren.

 

Die stillende Mutter muss darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dabei muss man nicht unbedingt viel Milch trinken, auch Saft, Tee und Wasser sind auch gut. Dabei sollte die Mutter auch über den Durst hinaus trinken, denn der Durst allein reicht oft als Anzeiger für den Flüssigkeitshaushalt nicht aus. Einfach zwischendurch mal ein Glas Wasser trinken, besonders direkt nach dem Stillen.

 

Die stillende Mutter benötigt im Schnitt etwa 500 Kalorien mehr am Tag als normal. Zu geringe Nahrungsaufnahme während des Stillens kann sich negativ auf die Milchproduktion auswirken. Der Körper ermüdet und hat nicht genug Energie, für ausreichende Milchproduktion zu sorgen.

 

Stress ist ein Negativfaktor für die Milchproduktion. Die stillende Mutter sollte viel ausruhen und sich entspannen.

 

Koffein und Bier werden nachgesagt, stimulierend auf die Produktion von Muttermilch zu wirken. Allerdings gelangen Koffein und Alkohol in die Muttermilch und werden vom Säugling aufgenommen. Oft lehnen Babys den Geschmack von Alkoholhaltiger Muttermilch ab und trinken weniger. Koffein kann das Baby wachhalten und seinen Schlafrhythmus stören, was sich u.U. auch auf seinen Appetit schlägt.

 

Zusammenfassung: Das beste Rezept für ausreichende Milchversorgung der stillenden Mutter ist häufiges und effektives Stillen (oder Abpumpen der Milch), genügend Flüssigkeitszufuhr und Kalorien, ausreichend Schlaf und wenig Stress.

 

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