Sport und Aktivitäten für Babys, Kleinkinder und größere Kinder

Sport für Kleinkinder, Mutter mit Baby

Welche sportlichen Aktivitäten eignen sich für Babys, Kleinkinder und Kinder bis acht Jahren?

 

Sport für Babys und Kleinkinder

Babys kann man auf ihren Bauch legen und ein Spielzeug gerade ausserhalb ihrer Reichweite legen, so dass es sich bemühen muss, daran zu kommen. So entwickelt man die ersten Muskelpartien und unterstützt die Zielstrebigkeit. Das Spielzeug muss allerdings nah genug sein, dass das Baby sein Ziel relativ schnell erreicht und ein positives Ergebnis seiner Mühen bekommt.
Eine andere Möglichkeit ist das Errichten eines kleinen und natürlichen babysicheren Hindernisparcours auf dem Teppich. Man kann Kartons so aufstellen, dass das Baby vorbei oder untendurch krabbeln kann. Wichtig für diese Übung ist, dass die Eltern mit dem Baby zusammen spielen.
Mit einem weichen Ball oder Stofftier kann man Fangen und Werfen mit dem Baby spielen. Zu Beginn rollt man das Objekt zu dem Baby und lässt das Baby das Objekt zurück rollen. Später beginnt man mit werfen aus kurzer Entfernung. Das Objekt muss weich sein, damit das Baby seinen Instinkt, sich vor Objekten zu ducken, unterdrückt und seine Angst davor verliert. Das kann später sehr nützlich in Ballspielen sein.

Kleinkinder kann man bereits zu klettern, rennen, springen und Rollen motivieren. Am besten macht man dabei mit, für mehr Spaß beim Spielen. Kinder lieben es, mit einem Erwachsenen zusammen zu spielen und der Erwachsene demonstriert so die Wichtigkeit körperlicher Aktivitäten.
Kinder unter fünf Jahren sollten ruhig nach ihren eigenen Regeln frei spielen dürfen. Man kann sie zwar dazu anregen, auf Kommando zu hüpfen, Bälle zu werfen und schießen und um die Wette zu rennen, doch in diesem Alter sollte es hauptsächlich um Spaß an der Bewegung gehen und nicht um Erfolg oder und perfekt koordiniertes Spiel. Weder das Kind noch die Eltern sollten frustriert sein, wenn es noch nicht so richtig klappt. Geduld und Übung sind nötig. Niemals darf der Erwachsene das Kind zu stark fordern, denn das führt dazu, dass das Kind sich unfähig fühlt und den Spaß verliert. Fängt das Kind den Ball nicht, sollten es darüber lachen können.

Sport für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren

Im Grundschulalter können Kinder bereits gut mit dem Ball umgehen oder gut rennen, doch es hapert oft an der Koordination zweier Fähigkeiten miteinander.
Für Kinder in diesem Alter ist es besonders wichtig, dass man ihnen vielseitige Möglichkeiten bietet, also Schwimmen, Radfahren, Rennen, Ballspielen, Rollschuhlaufen oder Seilspringen, und zwar möglichst oft, denn die Kinder müssen üben, um gut zu werden. Ein sechsjähriges Kind besitzt natürliche Neugier, verschiedene Sportarten auszuprobieren und sollte dabei unterstützt werden. Gruppensport ist ab sechs Jahren bereits sinnvoll, allerdings nur, wenn Freude am Lernen und das Spielen miteinander im Vordergrund stehen und nicht der sportliche Erfolg.

Folgende sportliche Aktivitäten können die Eltern mit den Kindern zu Hause üben:
Ballwerfen in ein Tor, einen Korb oder einen Eimer
Fußballspielen im Park
Fangen spielen
Weiche Objekte mit Schlägern treffen
Kurze Distanzen um die Wette laufen

Wenn das Kind geistig reif genug für Mannschaftssport ist, sollte die Betonung bei Kindern unter 10 Jahren trotzdem noch auf Spaß am Lernen und am spielerischen Umgang mit anderen Kindern liegen. Ein guter Sportlehrer muss geduldig, motivierend und gut gelaunt sein und den Kindern gleichermaßen die Möglichkeit geben, frei zu spielen und koordiniert zu spielen. Wettbewerb sollte spielerisch sein, nicht stressig und abverlangend.

Der Hauptgrund, warum Kinder im Alter von 10 Jahren und mehr das Interesse am Sport verlieren ist, dass Sport zu wettkampfmäßig wird und keinen Spaß mehr macht.

Wie fördert man die Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten bei Kindern

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