Die Gefahr in der Küche

Gefahr in der Küche

Für Kinder lauert der Haushalt voller potenzieller Gefahren, besonders aber die Küche. Um Unfälle zu vermeiden, sollten die Eltern die Kinder frühzeitig auf die Gefahren hinweisen und diese möglichst aus der Reichweite schaffen.

 

Kinder sollten lernen, dass die Küche kein Spielzimmer und die Küchengeräte keine Spielzeuge sind. Mit dem Heranwachsen können sie allmählich lernen, mit einigen Küchengeräten unter Aufsicht eines Erwachsenen umzugehen. Dabei kann man ihnen vorsichtig die Gefahren demonstrieren. Zum Beispiel nimmt man den Finger des Kindes und hält ihn vorsichtig etwa einen Zentimeter von der warmem Herdplatte entfernt, gerade nah genug, dass das Kind die davon ausgehende Hitze spüren kann. Ein nicht allzu scharfes Messer kann man sanft mit der Schneide an den Finger legen, um dem Kind zu zeigen, dass dies ein scharfer Gegenstand ist, mit dem es sich wehtun kann.

Die häufigsten Gefahrenquellen in der Küche

Chemikalien

Zu den Hauptgefahren zählen Reinigungsmittel, Bleichmittel und ähnliche Chemikalien im Haushalt. Die Gefahr geht davon aus, dass Kinder die Chemikalien inhalieren, trinken oder miteinander vermischen und dadurch möglicherweise eine ätzende oder explosive Mischung erzeugen. Zur Sicherheit sollten alle Chemikalien des Haushaltes außerhalb der Reichweite von Kinderhänden gelagert werden und nicht in der Nähe der Lebensmittel stehen. Gelangen die Kinder mit den Chemikalien in Kontakt, sollten Augen und Hände sofort gründlich gewaschen werden.

Küchengeräte

Herd, Mikrowelle, Toaster und andere Elektrogeräte in der Küche stellen alle eine erhebliche potentielle Gefahr für Kinder dar. Beim Öffnen des Ofens oder Benutzen des Herdes sollten Kinder weit genug weg sein. Die Kinder sollten lernen, sich von Elektrogeräten fernzuhalten, besonders, wenn diese ein Lämpchen anhaben.
Sind die Kinder alt genug, Geräte wie Mikrowelle oder Toaster selbst zu benutzen, sollte dies trotzdem immer unter Aufsicht geschehen. Sie müssen lernen, welche Materialien nicht in den Toaster, welche nicht in den Backofen und welche nicht in die Mikrowelle gehören.
Die Aufsicht bei der Benutzung von Küchengeräten durch einen Erwachsenen ist besonders wichtig, denn bei Zwischenfällen, zum Beispiel wenn das Brot im Toaster stecken bleibt, weiß das Kind nicht, was es tun muss und kann falsch reagieren. So erleidet es schnell einen Elektroschock.

Messer

Wenn möglich, scharfe Küchenmesser hoch genug stellen, dass kein Kind herankommt. Kinder sind allerdings erfindungsreich und finden häufig Wege, an verbotene Dinge zu kommen. Ab einem Alter von fünf Jahren kann ein Kind den verantwortungsvollen Umgang mit Messern lernen, am Anfang jedoch nur mit weichen Dingen, damit das Messer nicht abrutscht.

Töpfe und Pfannen

Töpfe und Pfannen stellen eine Gefahr dar, wenn die Griffe über den Herdrand hinausragen. Die Griffe sollten daher beim Kochen so gedreht werden, dass das Kind sie nicht greifen und daran ziehen kann. Das Gleiche gilt für Töpfe mit heißem Inhalt auf dem Tisch oder der Arbeitsplatte. Man sollte den Kindern erklären, dass heißes Fett oder heiße Flüssigkeit aus dem Topf spritzen und die Haut verbrennen kann, beziehungsweise dass das Abheben eines Topfdeckels heißen Dampf herauslassen kann.

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