Wie gesund sind Meeresfrüchte?

MeeresfruechteUnter Meeresfrüchten stellen wir uns häufig den Belag einer Pizza vor, oder einer typisch italienischen Vorspeise.  Dabei wissen wir nicht besonders viel über diese Meeresbewohner, ob sie gesund sind, Nährstoffe enthalten, oder wie man sie am besten zubereitet.



Dass Fisch gesund ist, besonders Seefisch, der reich an Omega-3 Fettsäuren ist, wissen wir heutzutage.  Wie sieht es aber mit den Meeresfrüchten aus und welche Meeresfrüchte sind besonders empfehlenswert?


Bekannt sind in unseren Breitengraden vor allem Krabben, Miesmuscheln, Langusten, Garnelen, Hummer, Tintenfisch und Austern, die meist aus der Nordsee oder dem nördlichen Atlantik stammen.

In mediterranen Gegenden, und immer häufiger auch in heimischen Tiefkühlfächern, finden sich aber zudem eine Reihe an anderen Muscheln, wie Herzmuscheln, Schwertmuscheln und Venusmuscheln, Garnelen in allen Größen und zahlreiche Krustentiere, mit klanghaften Namen und abenteuerlichem Aussehen, wie Meeresspinne und Ruderkrabben, sowie diverse Fluss-und Meereskrebse , bis hin zu Kraken.

Meeresfrüchte werden in drei Gruppen eingeteilt:  Muscheln, Krustentiere mit harter Schale und Weichtiere ohne Schale, wie die Tintenfische.

Sie sind alle weitgehend fettfrei und daher von niedrigen Kalorienwerten.  Die Liste der Nährstoffe ist länger, als man vielleicht erwarten würde:  Mineralstoffe, wie Eisen, Phosphor, Zink, Calcium, Magnesium und Jod.  An Vitaminen sind vor allem Vitamin A und B2, B6 und B12 enthalten.  Auch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sprich Omega 3 Säuren, sind in Meeresfrüchten enthalten.

Vorsichtig sei geboten, sollten die Meeresfrüchte einen Geruch nach Ammoniak aufweisen, denn dies bedeutet, dass sie nicht frisch sind.  Hier lauert die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung, die besonders bei Muscheltieren berüchtigt ist.  Sie sollten nicht verwertet werden, wenn ihre Schalen zerbrochen wurden, oder sie sich nicht beim Kochen geöffnet haben.

Zeichen, die auf die Frische der Ware hinweisen sind außerdem der Zustand des Körpers, der Schalen und der Fühler, die möglichst glänzend, intakt und einheitliche Farben aufweisen sollten.

Riechen Meeresfrüchte streng, so sind sie nicht mehr frisch.

Der einzige Nachteil, der von den Inhaltsstoffen der Meeresfrüchte selbst ausgeht, ist ihr hoher Anteil an Cholesterin.  Dies bedeutet, dass bei hohen Cholesterinwerten der Konsum nur gelegentlich empfohlen wird.

Viele dieser Meeresfrüchte lassen sich außer als Pizzabelag auch hervorragend in Nudel-und Reisgerichten verwenden.  Eine sehr schmackhafte Version sind die in der Pfanne mit etwas Knoblauch kurz angebratenen Meeresfrüchte, für die sich selbst Tintenfische,  und dann mit Zitronensaft beträufelt werden.  

 

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