
Wie die Gewürznelken enthält auch Muskat Eugenol, eine Verbindung, die das Herz schützt. Grosse Mengen an Muskatnuss im Verdauungssystem haben einen halluzinogenen Effekt. Der in Muskat enthaltene Wirkstoff Myristicin verursacht einen euphorischen Zustand, der dem Rausch von Ecstasy ähnlich ist. Allerdings hat Muskatnuss in grösseren Mengen sehr starke Nebenwirkungen und kann zu Vergiftung führen.
Muskatnuss, der Samen eines Nadelbaums und die Muskatblüte (der Belag des Samens) besitzen starke antibakterielle Eigenschaften. Muskat tötet zahlreiche Mundbakterien ab, die zu Karies führen. Myristicin hemmt ein Enzym im Gehirn, welches bei der Entwicklung der Alzheimer Krankheit eine Rolle spielt und es verbessert das Erinnerungsvermögen.
Möglicherweise ist Muskatnuss auch ein Antidepressivum.
