
Kurkuma oder Gelbwurz ist das Würzmittel, das Curry seine gelbe Farbe verleiht. In der indischen Medizin wird Kurkuma zur Appetitanregung und Verdauungshilfe verwendet. Seit kurzem hat Kurkuma auch noch den Ruf, Krebs zu bekämpfen. Der Bestandteil Kurkumin soll ein starkes Antikrebsmittel sein, indem es die Entzündung, die zum Wachstum des Tumors beiträgt, stillt. Wie auch Brokkoli und Blumenkohl zerstört Kurkuma die Karzinogene, bevor sie die Zellstruktur schädigen. Laborstudien zeigen, dass Kurkuma das Krebswachstum verlangsamt und die Ausbreitung verhindert. Ebenso soll Kurkuma gegen Darmkrebs und einige Hautkrebsarten schützen. Ein mögliches Arzneimittel zur Behandlung von Prostatakrebs bestehend aus Kurkumin und Phenethyl-Isothiocyanat, einem Bestandteil bestimmter Gemüsesorten, wird in den USA erforscht.
Kurkumin soll aussserdem die Entzündung u.a. bei Schuppenflechte hemmen, sowie die Formation von Amyloid, der Verbindung, die bei Alzheimer-Patienten im Gehirn charakteristisch ist, verringern.
