
Kaffeebohnen kommen im Wesentlichen von zwei Arten von Kaffee: Arabica und Robusta. Die übrigen Kaffeesorten sind Bengalischer Kaffee (Coffea benghalensis), Kongokaffee (Coffea congensis), Liberischer Kaffee (Coffea liberica und Coffea excelsia), Sierra Leone Kaffee (Coffea stenophylla), Coffea bonnieri, Coffea gallieni und Coffea mogoneti. Außer den Liberischen Kaffee werden nur wenige Kaffeesorten exportiert.
Kaffeesorten nach Anbauregion
Altura Coatepec
Coatepec ist eine kleine mexikanische Stadt 15km südlich von Xalapa. Altura Coatepec hat große Kaffeebohnen und eine exzellente Qualität. Der im Schatten angebaute Kaffee hat einen mittleren bis hohen Säuregehalt und ein reichhaltiges Aroma.
Arabischer Mokka
Arabica aus Mocha im Jemen. Auf dem Markt findet man ihn unter den Namen Mattari und Sanani. Sanani ist leicht fruchtig, während Mattari einen guten Säuregehalt und ein schokoladiges Aroma besitzt. Bei der Produktion werden keine Chemikalien verwendet.
Arusha
Arusha ist ein Gebiet in Tansania, wo hervorragender Arabica Kaffee angebaut wird.
Bani
Bani ist eine Stadt in der Dominikanischen Republik. Das Klima produziert Kaffeebohnen mit charakteristischem Aroma. Die offiziellen Anbaugebiete in der Dominikanischen Republik sind Barahona, Cibao, Neyba, Noroeste, Sierra Central, Sierra Occidental, und Sierra Sur.
Blue Mountain
Jamaikanischer Blue Mountain ist wohl die widersprüchlichste Kaffeesorte der Welt. Der Kaffee zeichnet sich durch ein nussiges und einzigartiges Rindfleischaroma aus, allerdings werden viele Kaffeeplantagen vernachlässigt und liefern ein mittelmäßiges Produkt. Oft werden qualitativ schlechtere Kaffeesorten unter dem gleichen Namen verkauft.
Bugisu
Dies ist der Verkaufsname für Arabica von den Hängen des Elgon in Uganda. Der meiste in Uganda angebaute Kaffee ist Robusta und wird für Instantkaffee verwendet.
Chiapas
Chiapas ist der südlichste Staat in Mexiko an der Grenze zu Guatemala. Der Kaffee aus Chiapas besitzt typischerweise ein schokoladiges Aroma.
Chipinge
Die kleine Stadt liegt im Südosten Zimbabwes. Die guten Anbaubedingungen produzieren den besten Kaffee des Landes, der unter dem Namen Zimbabwe Salima gehandelt wird. Zimbabwe ist geschätzt für seinen angenehmen Nachgeschmack.
Harar (Äthiopien)
Ethiopia Harar ist vollmundig und aromatisch. Die Kaffeebohnen sind ungewöhnlich lang und besitzen ein blaubeerartiges Aroma.
Sidamo (Äthiopien)
Der Kaffee aus der Sidamo-Region ist nach dem eingeborenen Volk benannt. Der Kaffe aus der Region Yirga Ch\’efe wird manchmal als Sidamo identifiziert, wird aber unter dem Namen Yirgachefe gehandelt.
Yirgachefe (Äthiopien)
Dieser Kaffee gilt als der beste in Äthiopien und besitzt ein blumig-fruchtiges Aroma.
Guatemala Antigua
Einer der bekanntesten Kaffeesorten Zentralamerikas. Der Kaffee ist aromatisch mit schokoladiger Säure und gehört zu den geschmacksintensivsten Kaffeesorten der Welt.
Guatemala Coban
Der Marktname ist Tanchi. Tanchi-Kaffee ist vergleichbar mit anderen Sorten aus Guatemala, zeichnet sich aber durch bitterwürzige Aromen aus.
Guatemala Huehuetenango
Der Kaffee aus den westlichen Berggebieten Guatemalas ist aromatisch und fruchtig.
Hawaii
Hawaiianischer Kaffee stammt hauptsächlich von den Inselns Hawaii und Kauai. Die Konaregion auf Hawaii besitzt ideale Vorraussetzungen für Arabica. Der Geschmack ist leicht butterartig mit würzigen Eigenschaften. Oft enthalten Kaffeesorten mit Konamischung nicht mehr als 10% Hawaii-Kaffee. Auf den Inseln Molokai und Maui wird ebenfalls Kaffee angebaut, doch mit weniger günstigen klimatischen Bedingungen.
India Monsoon
Vor 150 Jahren exportierten die Briten frische Kaffeebohnen nach Europa. Die Reise per Schiff dauerte oft sechs Monate, währenddessen die Bohnen Regen und Feuchtigkeit ausgesetzt waren und ihr Aroma sich veränderte. Europäer gewöhnten sich an das goldene, erdige Gebräu. Nach der Öffnung des Suezkanals verkürzte sich der Transport und die Kaffeebohnen waren nicht länger dem Monsunregen ausgesetzt. Da ihr Geschmack dadurch anders war, verlor der Kaffee aus Indien an Popularität. Um das Aroma des Monsunkaffees zu rekreieren, werden die Kaffeebohnen an der Küste Indiens absichtlich 12 bis 16 Wochen während des Monsuns gelagert.
Java
Der Indonesische Kaffee von der Insel Java wurde ursprünglich von Niederländischen Entdeckern dort eingeführt, allerdings Arabica. Nachdem der Arabica-Kaffee durch eine Pest ausgerottet wurde, ersetzte man ihn durch den resistenteren Robusta. Der Kaffee ist weniger säurehaltig. Ein Teil des Javakaffees wird zwei bis drei Jahre gelagert, wodurch der noch mehr Säure verliert und ein süßliches Aroma annimmt. Dieser Lagerkaffee ist unter dem Namen Old Java bekannt.
Sulawesi
Die Malayische Halbinsel Sulawesi produziert einen der feinsten Kaffees der Welt. Er besitzt ein süßes und erdiges Aroma. Aufgrund der Nachfrage in Japan und des relativ geringen Ertrags ist dieser Kaffee teurer als Sumatrakaffees.
Sumatra
Zwei der besten und berühmtesten Kaffeesorten der Welt stammen aus Sumatra: Mandheling und Ankola.
Kenia Kaffee
Kenia ist weltbekannt für Kaffeeanbau, einfach oft als Kenyan bezeichnet.
Costa Rica Tarrazu
Der Kaffee ist benannt nach de, Tal San Marcos de Tarrazu. Andere Süd- und Zentralamerikanische Kaffeesorten sind Bourbon, Caturra, Maragogype und Typica sowie Kolumbien, das etwa 10% des weltweiten Kaffeelieferanten ausmacht.
