Getreide auf Vorrat

Nahrung auf Vorrat, die häufigsten Fehler

Getreide auf Vorrat

Wer Nahrung auf Vorrat anlegen will, sollte sicherstellen, dass der Vorrat richtig für die Bedürfnisse des Haushalts ist. Das klingt leichter als es ist; viele Menschen legen falsche oder unbefriedigende Nahrung an. Es gibt sieben typische Fehler, die beim Hamstern von Nahrung gemacht werden:

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1. Vielfalt

Oft bestehen 95% des Vorrats aus den Grundnahrungsmitteln Mehl, Milch, Zucker und Salz. Im Notfall würden die meisten mit dieser einseitigen Ernährung nicht lange überleben, denn viele Menschen sind allergisch gegen Weizenmehl, merken es aber nicht, bis sie Weizenmehl mit jeder Mahlzeit essen. Weizenmehl ist für kleine Kinder in hohen Mengen nicht geeignet, sie können es gelegentlich essen, aber nicht als Grundnahrungsmittel. Die Ernährung ist zu einseitig und verursacht Vitamin- und Mineralmangel. Dazu verlieren wir den Appetit und die Lust am Essen, wenn wir wieder und wieder die gleichen Mahlzeiten aufgetischt bekommen. Stattdessen lieber nur einen Teil Weizenmehl als Vorrat anlegen und den Rest durch andere Getreidearten (Roggen, Grieß, Reis) ersetzen. Verschiedene Arten von Bohnen machen eine Mahlzeit nicht nur farbenfroher und gesünder, sondern auch abwechslungsreicher. Für verschiedene Geschmacksrichtungen kann man verschiedene Saucen und Suppengewürze (Tomate, Zwiebel, Fleisch, Gemüse) lagern.

Nicht vergessen, den Vorrat durch eine Vielzahl an Gewürzen anzureichern. So kann man mit denselben Grundzutaten eine Menge Gerichte mit verschiedenen Geschmacksrichtungen kreieren.

 

2. Erweiterte Grundnahrungsmittel

Verschiedene Formen der Lagerung von Lebensmitteln nutzen: Trockennahrung, Konserven, Tetra-Packs usw. Dazu andere essentielle Grundnahrungsmittel wie Speiseöl, Fett, Backpulver, Hefe, Eipulver und Mineralwasser und Limonade. Auch gern gegessene und lange Zeit haltbare Lebensmittel wie Frühstückscerealien und Knäckebrot oder Zwieback eignen sich hervorragend zum Einlagern und sorgen für Abwechslung.

 

3. Vitamine

Vitamine sind lebenswichtig, besonders für Kinder, denn Kinder speichern die körperlichen Reserven und Nährstoffe sind in der gleichen Art wie die Erwachsenen. Multivitaminpräparate sind daher wichtig.

 

4. Fertiggerichte

Fertiggerichte sind nützlich, wenn man wenig Zeit zum Kochen hat. Es gibt zahlreiche lang haltbare Fertiggerichte in Dosen oder gefriergetrocknet. Auch Extras wie Pudding und Süßigkeiten sind gut für einen Lebensmittelvorrat, besonders für Kinder.

 

5. Ausgeglichen kaufen

Schon beim allmählichen Aufstocken auf Vielfalt achten und nicht nur einen Jahresvorrat an Mehl und sonst gar nichts kaufen. Besser bei jedem Einkauf verschiedene Produkte zusammenstellen.

 

6. Behälter

Nahrungsmittel in Vorratskisten aufbewahren, damit sie zum einen vor Feuchtigkeit und Schimmel geschützt sind, zum anderen, damit man einen besseren Überblick behält, was vorhanden ist. Lebensmittel sollten nicht in Säcken oder Mülltüten aufbewahrt werden.

 

7. Vorrat regelmäßig austauschen

Es nützt der beste Vorrat nichts, wenn die Lebensmittel seit Jahren abgelaufen sind. Jedes eingelagerte Produkt rechtzeitig aufbrauchen und durch ein neues ersetzen.