Wie hoch ist meine Belastbarkeit?

Stress und Belastbarkeit

Von Zeit zu Zeit ist es ratsam, eine Art Bestandsaufnahme der eigenen Situation zu machen, um seine Kräfte nicht zu überfordern und nicht das Gefühl zu bekommen, dass die Dinge einem entgleiten.

 

Die eigene Belastbarkeit und die seelischen Kräfte werden allzu häufig überschätzt, bis man sich plötzlich in einem Stadium der Erschöpfung befindet. Obwohl es ebenso wichtig ist, seine Kräfte zu fordern und zu aktivieren, muss man stets auf ein gesundes Mittelmaß achten.

Für die Prüfung der eigenen Stresssituation muss man in sich hineinhorchen.

Welche Aufgaben habe ich?

Welche Ziele möchte ich erreichen?

Wieviel Zeit und wieviele Schritte stehen mir für die Erledigung zur Verfügung?

Wieviel Kraft und Energie habe ich?

 

Die einzelnen Ziele müssen realistisch und erreichbar gesteckt werden; ist ein Schritt zu groß, muss man ihn in kleinere Schritte unterteilen. Zwischen einzelnen Aufgaben darf man nicht vergessen, Erholungsphasen einzulegen.

Dabei ist zuviel Schonen auch nicht gut, denn zu wenig geistige und seelische Aktivität mindert die Kräfte.

 

Mit Erfahrung lernt man, die eigenen Grenzen und seine Situation richtig einzuschätzen, doch bei steter und ehrlicher Selbstbeobachtung findet man das Gleichgewicht zwischen den Belastungen des Lebens und der eigenen Tragfähigkeit.

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