Trainiere dein Gedächtnis

gehirn
Bist du vergesslich und kannst dich oft nicht an Dinge erinnern, die gerade erst passiert sind? Oder musst du für eine Klassenarbeit lernen und kannst den Lernstoff beim besten Willen nicht behalten? Keine Angst, du bist nicht dümmer als andere, du kannst deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.
Die folgenden Schritte werden dir helfen, dein Gedächtnis zu verbessern.

 

Als Gedächtnis bezeichnen wir die Fähigkeit des Gehirns, aufgenommene Information zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Informationen kommen durch bewusstes oder unbewusstes Lernen und Wahrnehmen zustande. Jeder hat die gleiche Gehirnkapazität, es kommt nur darauf an, sie richtig zu nutzen.

 


Man unterscheidet zwischen Langzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Ultrakurzzeitgedächtnis. Das Ultrakurzzeitgedächtnis umfasst nur einen Zeitraum von wenigen Sekunden. Danach wird die Information wieder „gelöscht“. Das ist wichtig für banale Informationen, die für dein Leben unbedeutend sind.


Das Kurzzeitgedächtnis speichert Informationen bis zu einem Tag. Wenn du also zum Beispiel am Tag vor der Klassenarbeit lernst, behältst du das Gelernte lang genug bis zum nächsten Tag. Sofort nach dem Niederschreiben des Gelernten ist die Information wieder vergessen.


Im Langzeitgedächtnis speichert das Gehirn alles, was regelmäßig gebraucht wird. Die Information bleibt theoretisch für immer bestehen.

Verbessere dein Gedächtnis, in dem du die folgenden Punkte beachtest.

Sei aufmerksam und aufnahmebereit, wenn du in einem Lernprozess bist. Höre gut zu und schaue genau hin. Mach das Gehirn bewusst aufnahmewillig, das hilft, die Informationen ins Langzeitgedächtnis zu speichern.


Es ist immer besser, zu verstehen als nur zu reproduzieren. Das Verständnis eines Konzeptes gibt dir einen breiteren Wissensumfang und speichert Assoziationen und Schlüsselwörter im Gehirn, die bei Abruf die gewünschte Information wiedergeben.


Assoziiere die neue Information mit Dingen, die du bereits weißt. Das hilft zu besserem Verständnis und schafft eine Brücke zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten.


Schaffe dir „Links“ zu den neuen Informationen, die dir helfen, sie abzurufen. Das können Bilder, Rhythmen, Formeln oder Muster sein, du musst selbst ausprobieren, was für dich am besten wirkt.


Wichtig für die Speicherung im Langzeitgedächtnis ist häufiges Wiederholen. Zeige dem Gehirn, dass diese Information wichtig ist. Versuche, das neu Gelernte in zukünftigen Situationen anzuwenden.


Sorge für ausreichend Schlaf und Ruhe, so dass dein Gehirn aufnahmebereit ist. Vermeide Stress.


Schreibe dir „Spickzettel“. Allein das Aufschreiben der Information in deinen eigenen Worten hilft dir zum Verständnis und zur besseren Erinnerung. Der Spickzettel schafft einen Link zwischen dem Gelernten und der Anwendung.


Versuche, dich für das zu interessieren, was du behalten willst. Bei Interesse ist das Gehirn offener gegenüber Neuem.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok