Wie repariert man Hautschäden

eine frau
Was tun bei Sonnenbrand und Falten?

 


Wird die Haut übermäßig Sonnenstrahlen ausgesetzt, kann sie dauerhaften Schaden nehmen. Die Haut färbt sich rot und schmerzt (Sonnenbrand) und es bilden sich Falten.

 


Hellhäutige Menschen sind generell empfindlicher gegenüber den schädlichen UV-Strahlen und daher stärker gefährdet, denn ihre Haut hat weniger Melanin, welches die ultravioletten Sonnenstrahlen absorbiert.

 


Die Haut vergisst nichts, heißt es, doch selbst bei starken Schäden kann man etwas tun, um die Auswirkungen des Schadens zu verringern oder sogar umzukehren.


 

Vitamin-A-Säure (VAS)


Vitamin-A-Säure, auch bekannt als Tretinoin oder Retinsäure, ist ein Vitamin A Derivat. Es hilft durch Aktivierung der Zellteilung bei der Erneuerung von Hautzellen. Die toten Hautzellen in der obersten Schicht werden ersetzt.
Bei Hauterkrankungen und Hautschäden wie dem Sonnenbrand und der Faltenbildung durch UV-Strahlen wird es in Form von Cremes und Salben angewendet.
Retinsäure macht die Haut lichtempfindlicher, deshalb ist eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor von mindestens 15 empfohlen. Ohne Sonnenschutz verschlimmert sich der Zustand der Haut.
Ein sichtbarer Erfolg in Form der Verbesserung der Haut stellt sich innerhalb einiger Monate bei regelmäßiger Anwendung ein.

Es wirkt auch gut gegen Schwangerschaftsstreifen (Dehnungsstreifen).
Gelegentlich kommt es während der Anwendung zu Trockenheit der Haut und Hautrötungen durch den Peeling-Effekt der Retinsäure-Salbe. Das ist kein Grund zur Besorgnis, wird die Rötung oder der Juckreiz jedoch unerträglich, sollte man umgehend den Hautarzt aufsuchen.
Während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist unbedingt von einer Retinsäurebehandlung abzuraten.

Glycolsäure


Glycolsäure ist eine alpha-hydroxy-Säure, die auch häufig als Fruchtsäuren bezeichnet werden, da sie unter anderem in Obst in natürlicher Form enthalten sind.
Glycolsäure hat sich als Hautpeeling durch Abrubbeln der abgestorbenen Hautzellen bewährt. Es produziert außerdem Collagen, welches zur Erneuerung der Hautzellen gebraucht wird.
Wie die Vitamin-A-Säure erhöht sich bei Anwendung von Glycolsäure ebenfalls die Lichtempfindlichkeit der Haut. Es wird ebenfalls das Auftragen von Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 empfohlen.
Es ist schwächer in der Wirkung als VAS, die Behandlung dauert daher länger. Glycolsäure ist jedoch gleichzeitig sanfter zur Haut und hat weniger Hautrötung und Juckreiz zur Folge.
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