
„Naturkosmetik“ ist kein gesetzlich geschützter Begriff, deshalb gibt es keine einheitlichen Standards. Gewöhnlich wird als Naturkosmetik solche bezeichnet, die auf synthetisch erzeugte Inhaltsstoffe wir Silikonöl und Paraffin verzichten.
Da echte Naturkosmetik frei von Konservierungsstoffen ist, ist sie weniger lange haltbar als herkömmliche Kosmetik. Für Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen ist es sinnvoll, gekühlt aufbewahrt zu werden. In der Regel erkennt man, dass Kosmetik verfallen ist, wenn sich fetthaltige Substanzen und wasserhaltige Substanzen voneinander trennen oder wenn sie beginnt, ranzig zu riechen.
Kosmetik, die Olivenöl, Mandelöl, Rosenöl oder Lavendelöl enthält, hat eine längere Haltbarkeit.
Um Kosmetik herzustellen, sind auch bei der echten Naturkosmetik chemische Prozesse notwendig. Cremes und Lotionen setzen sich aus Fetten und Wasser zusammen, die ohne Emulgatoren (Lösungsvermittler) nicht miteinander verbunden werden können. In herkömmlicher Kosmetik werden synthetisch erzeugte Mineralöle als Emulgatoren verwendet, in echter Naturkosmetik verwendet man Lanolin oder Lezithin.
