Kosmetik und Schönheit, die 10 häufigsten Ammenmärchen

schminken

Baden trocknet die Haut aus und Mache-up verursacht Akne. Dies sind nur zwei der bekanntesten Ammenmärchen rund um die Schönheitspflege. Wir nennen euch die 10 häufigsten Kosmetik-Weisheiten und sagen euch, was dran ist.

Make-up verursacht Pickel

Kompakt-Make-up soll die Poren der Gesichtshaut verstopfen und somit die Bildung von Mitessern fördern. Dies war vor langer Zeit der fall, als Kompaktpuder noch auf Reisstärkebasis hergestellt wurde, welche aufquellen und die Poren verkleben konnte. Heutzutage wird Mache-up-Puder aus hautpflegenden Stoffen hergestellt und enthält Mineralien, Talkum, natürliche Silikate und gemahlene Seide. Diese Stoffe quellen nicht auf und verstopfen die Gesichtsporen nicht.

 

Baden strapaziert die Haut

Wichtig ist, dass das Badewasser nicht zu heiss ist, dann trocknet die Haut nicht aus. Die Temperatur des Wassers sollte die normale Körpertemperatur von 37 Grad nicht überschreiten und das Bad nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern. Nach dem Baden die haut trocken tupfen, nicht abrubbeln und anschliessend eincremen. Ein pflegendes Badeöl hält die Haut zudem geschmeidig.

 

Nagellack trocken pusten

Das Trocken des Nagellacks dauert durch Pusten sogar noch länger. Damit der Lack trocknet, müssen die Lösungsmittel in der Luft verdampfen, die feuchte Atemluft weicht den Nagellack wieder auf und verzögert das Trocknen. Am besten einfach 5 Minuten warten, bis sich der Nagellack verhärtet hat.

 

Nagellack macht die Nägel spröde

Guter Nagellack enthält pflegende Substanzen und hält die Nägel flexibel. Was unter Umständen die Nägel strapazieren kann ist der Nagellackentferner. Zur Sicherheit nur acetonfreien Nagellackentferner verwenden und nur so viel wie nötig auftragen.

 

Nägel nur in eine Richtung feilen

Benutzt man eine Glasfeile, darf man die Nägel ruhig in beide Richtungen feilen, da die glatte Glasoberfläche die Nägel nicht aufreissen kann. Eine Sandblattfeile kann allerdings die Nagelschichten anreissen und der Nagel dadurch abbrechen. Sandblatt- oder Mienralfeilen daher nur in eine Richtung feilen.

 

Durch Wimperntusche brechen die Wimpern

Wichtig ist, dass die Wimperntusche vor dem Schlafengehen wieder entfernt wird und dass man eine Wimpernzange zum Formen der iompern vor dem Tuschen verwendet, da die Farbe die Wimpern härtet und diese dann brechen können. Die Wimperntusche selbst enthält aber in der Regel pflegende Substanzen und schützt die Wimpern.

 

100 Bürstenstriche am Tag

Solange man eine Bürste mit Naturborsten verwendet und keine mitMetall- oder Plastikborsten tut das Bürsten den Haaren gut. Die Kopfhaut wird dadurch durchblutet und Schmutzreste aus dem Haar gekämmt. Dadurch wird der Haarwuchs angeregt und das Haar gekräftigt.

 

Durch Schneiden werden die Haare dicker

Stimmt nicht. Allerdings werden eventuell strapazierte Haarspitzen beim Schneiden entfernt und das Haar wirkt optisch fülliger und sieht gesünder aus.

 

Beine rasieren verstärkt den Haarwuchs

Das scheint nur so, weil die Haar nach dem rasieren eine glatte Schnittfläche haben und sich beim Nachwachsen hart und piepsig anfühlen. Sie wachsen aber in der gleichen Stärke nach wie sonst. Statt rasieren kann man die Haare durch Wachs entfernen, wobei diese an der Wurzel ausgerissen werden. Dadurch fühlen sich die Haare beim Nachwachsen nicht so hart an.

 

Hoher Lichtschutzfaktor lässt die Haut weniger bräunen

Auch wenn es etwas länger dauert, bis die Haut braun wird, ist die Intensität der Bräune die gleiche, ob mit hohem oder niedrigem Lichtschutzfaktor. Doch mit hohem Lichtschutzfaktor hält die Bräune länger und das Sonnen ist gesünder.

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