Tipps zum Energie sparen

Tipps zum Energie sparenNiemand freut sich über eine hohe Stromrechnung, denn die Strompreise steigen stetig und mit ihr auch alle anderen Lebenshaltungskosten.  Um so ärgerlicher ist es, zu wissen, dass der Stromverbrauch in Haus und Wohnung deutlich niedriger sein könnte, wenn man geeignete Maßnahmen ergriff, um diese zu senken.


Leider bleibt es bei vielen Leuten bei dieser Art von guten Vorsätzen und in der Praxis ändert sich dann nicht sehr viel.  Dabei ist es gar nicht so schwer und mit wenig Kosten verbunden, die monatlichen Stromrechnungen deutlich zu senken und auf das Jahr verteilt mehrere Hundert Euro zu sparen.


Um dies zu erreichen, muss man zunächst darüber im Klaren sein, wo Wärme und Energie um Haus entflieht und fast ungenutzt verschwendet wird, hat man die Schwachpunkte erkannt, so kann man mit Gegenmaßnahmen die Lage verbessern.

Wärmedämmung und Isolierung sind hier die Stichworte, auf die es ankommt, wenn man sein Haus besser für das Energie sparen rüsten möchte.  Ein Haus verliert Wärme über Dach, Fenster und Wände, aber auch über den Boden und ein gehöriger Teil geht mit dem Heizbetrieb verloren.

Außer der Wärmedämmung kann man aber noch viele andere Dinge vornehmen, um Energie einzusparen.

Lüftung

Die tägliche Lüftung ist eindeutig ein Schwachpunkt.  Sie sollte darauf beschränkt werden, die Fenster alle zur gleichen Zeit bis zu 10 Minuten zu öffnen, um den Energieverbrauch zu senken.  Dies gilt natürlich besonders für die kalte Jahreszeit, wenn man heizt.

Der Luftaustausch geschieht nur effektiv, wenn genügend Bewegung innerhalb des Hauses oder der Wohnung entsteht, um die Luftmassen auszutauschen, die verbrauchte Luft mit frischer zu ersetzen.

Lässt man die Fenster nacheinander eine Weile geöffnet, so kann kein ausreichender Luftsog entstehen, es wird nicht das erreicht, was man bezweckt.  Bleiben die Fenster zu lange Zeit geöffnet, verpufft eine Menge Energie unverbraucht.

Die Fenster länger als 10 Minuten geöffnet zu lassen, hat zur Folge, dass auch die Wände der Wohnung auskühlen und die Gesamttemperatur sinkt.  Springt die Heizung an, braucht sie viel länger, um die Temperatur wieder auf die gewünschte Höhe zu bringen, die sie nun nicht nur die Luft, sondern auch Wände und Möbel wieder aufheizen muss.

Haushaltsgeräte

Alle Geräte, wie Waschmaschine, Kühlschrank, Herd, Wäschetrockner, Gefrierschrank oder Spülmaschine sind heute mit einer Energieklasse versehen, die mit den Buchstaben A-F ausdrückt, wie hoch der Energieverbrauch eines Gerätes ist.

Beim Kauf sollte also schon unbedingt darauf geachtet werden, ein Gerät anzuschaffen, dass möglichst wenig Energie verbraucht, die beste Stufe ist hier Klasse A.

Ferner ist es sinnvoll, die Einstellungen der Geräte je nach Jahreszeit anzupassen, der Kühlschrank und das Gefrierfach müssen im Winter nicht mit derselben Leistung kühlen, wie im Sommer.

Überlegen Sie, ob die Benutzung eines Wäschetrockner im Frühjahr oder Sommer wirklich notwendig ist, oder sich nicht doch ein sonniges Plätzchen für die Wäsche finden lässt.

Bei der Anschaffung solcher Geräte sollte man sogar überlegen, ob man die Benutzung nicht mit anderen Hausbewohnern oder Familienmitgliedern teilen kann.

Um Energie sparen zu können bedarf es oft auch einfach eines Umdenkens und Aufgebens von Gewohnheiten, die sich oft auf pure Bequemlichkeit zurückführen lassen.  Hier sind wir alle gefragt, uns selbst zu kontrollieren.

Wasch-und Spülmaschine


Selten ist es notwendig, normal verschmutzte Wäsche und Geschirr mit langen Intensivprogrammen, z.B. mit Vorwäsche zu waschen, niedrige Temperaturen und ein kurzer Waschgang sind meist ebenso ergiebig.

Dass diese Geräte nur in Betrieb genommen werden sollten, wenn ihr Fassungsvermögen erreicht ist, versteht sich eigentlich von selbst, wird aber trotzdem oft missachtet.

Es lohnt sich eher, ein paar Teile Wäsche mehr zu kaufen, oder einige Teller und Besteck mehr anzuschaffen, damit genügend Vorrat vorhanden ist, solange man für den nächsten Waschgang sammelt, als die Maschinen ständig mit weniger Inhalt in Betrieb zu nehmen.

 

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