Schädlinge ohne Chemie bekämpfen

Wühlmaus als Schädling im Garten
Nachfolgend stellen wir einige Mittel und Wege vor, um Pflanzen von ihren Schädlingen zu befreien, oder zu vermeiden, dass diese sie überhaupt befallen und ihren Garten überhaupt aufsuchen.

Man kann eine Unmenge an Pflanzenschutzmitteln im Handel kaufen, jedoch sind diese meist für die Umwelt belastend und können andere Tiere beeinträchtigen, z.B. Vögel, die die Insekten fressen, die damit vergiftet wurden.

Statt chemischer Keule probieren Sie also lieber vorher einige dieser natürlicheren Varianten aus, um den Schädlingen den Garaus zu machen.

Brennesselsud

Eine wirksame Methode gegen Schädlinge besteht darin, einen Brennesselsud herzustellen.  Man sammelt Brennesseln und legt sie mindestens einen Tag lang in kaltem Wasser ein.  Der dadurch entstandene Sud eignet sich hervorragend gegen den Schädlingsbefall, er muss lediglich aufgesprüht werden und die Plagegeister werden das Weite suchen.

Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire

Pflanzt man Knoblauchknollen in die Nähe von Pflanzen, an denen sich Schädlinge gerne vergreifen, so werden sich diese einen anderen Ort suchen als Ihren Garten.  Dies gilt vor allem für Schädlinge wie Schnecken, oder auch Wühlmäuse.

Zu beachten ist lediglich, dass der Knoblauch nicht anfangen sollte zu wachsen, stattdessen gräbt man die Knolle aus und eine neue ein, sonst kann es passieren, dass er die anderen Pflanzen verdrängt, statt die Schädlinge.

Lavendel

Lavendel  riecht für den Menschen angenehm, Schädlinge wie Ameisen und Blattläuse ergreifen vor ihm aber die Flucht.  Diese Schädlinge, sowie Motten haben einen anderen Riecher und werden die Pflanzen meiden, in dessen Nähe Lavendel gepflanzt wurde.

Diese Pflanze ist außer ihrem angenehmen Geruch mit ihren violett-farbenen kleinen Blüten auch schön anzusehen, sollte aber in ihrem Wuchs auf jeden Fall getrimmt werden, denn sonst beginnt sie zu wuchern und verliert ihre schöne Form.

Schmierseife

Blattläuse kann man ebenfalls gut mit Schmierseifenwasser bekämpfen, indem man Pflanzen damit einsprüht.  In erster Linie hilft dieses Mittel jedoch gegen die lebenden Tiere, die Eier der Schädlinge werden dadurch nicht vernichtet, weshalb es notwendig ist, die Behandlung mehrmals zu wiederholen, bis man keine Schädlinge mehr entdecken kann.


Zwiebeln

Genauso wie der Knoblauch helfen auch Zwiebelpflanzen gegen gewisse Schädlinge, wie Mäuse und Wühlmäuse.  Man pflanzt also Zwiebeln dorthin, wo sich Mäuse scheinbar gerne aufhalten, erkennbar ist dies an den hinterlassenen Exkrementen, bei Wühlmäusen an den knapp unter der Erde angelegten Gängen, die man auf der Oberfläche gut erkennen kann.  Kann man an diesen Orten keine Zwiebeln oder Knoblauch pflanzen, so kann man es auch mit Zehen und Knollen versuchen, die man dort verteilt, Hauptsache es riecht streng, denn hier wird der Geruchssinn dieser Schädlinge herausgefordert.
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