Mücken, die gefährlichsten Kreaturen der Welt

Mücke

 

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Die meisten Todesfälle gibt es durch einen einzigen Faktor gehen auf das Konto von Mücken. Schätzungsweise zwei bis drei Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen einer durch Mücken übertragenen Krankheiten, weitere 200 Millionen werden mit einer Krankheit durch Mücken infiziert.

 

Zu den häufigsten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, gehören Malaria, Gelbfieber, Denguefieber und Hirnentzündung. Mücken infizieren Hunde und Katzen mit dem Herzwurm.
Pro Mücke sterben im Jahr ein bis zwei Menschen. Es sind nur weibliche Mücken, die stechen, denn das Blut von Menschen und Tieren dient nicht als Nahrung für die Mücken selbst, sondern für die Eier. Ausgewachsene Mücken ernähren sich von Blumennektar, Fruchtsäften und faulen organischen Materien. Eine Mücke sticht pro Fütterung vier bis fünf verschiedene Menschen. Ist auch nur ein Mensch unter diesen mit einer ansteckenden Krankheit infiziert, wird diese bei der nächsten Fütterung auf vier bis fünf weitere Menschen übertragen. Die Zahl der infizierten Opfer wächst exponentiell.
Mücken bleiben während ihres Lebens innerhalb eines Radius von ein bis zwei Kilometern. Sie sind also nicht für die Ausbreitung der Krankheiten direkt verantwortlich, sondern nur indirekt durch das Reisen ihrer infizierten Wirte.

Gefährlich sind Mückenstiche vor allem im afrikanischen Raum, wo Malaria vorherrscht und Indien. In den USA gibt es jedes Jahr Fälle von Hinhautentzündung (Enzephalitis) durch Insektenstiche.

Nicht alle Mücken sind gleich. Seit 100 Millionen Jahren gibt es sie auf der Erde; in dieser Zeit haben sich 3000 verschiedene Arten entwickelt. Im Laufe der Evolution haben sie sich jedem Klima angepasst und sie suchen ihren Wirt je nach klimatischen Bedingungen aus.

Die Mücke orientiert sich nicht durch Sehkraft. Sie findet ihren Wirt durch Wärmerezeptoren. Die Reichweite dieser Rezeptoren erhöht sich bis auf das Dreifache durch mehr Luftfeuchtigkeit. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer weiblichen Mücke ist 3 bis 100 Tage, die einer männlichen Mücke 10 bis 20 Tage. Nicht nur Menschen zählen zu den bevorzugten Wirten der Mücke, auch Säugetiere, Vögel oder sogar manche Reptilien.
Aus einer Entfernung von 30 Metern kann eine Mücke das ausgeatmete Kohlendioxid und den Körpergeruch eines potentiellen Wirtes wahrnehmen.

Mücken brüten in stehenden Gewässern. Um die Mücken im eigenen Garten zu reduzieren, sollte man alle Arten von abgestandenem Wasser (z.B. Eimer, Regenrinne und Löcher in Baumstümpfen) vermeiden. Eine Mücke legt bis zu 300 Eier auf einmal und sogar bis zu 3000 im Laufe ihres kurzen Lebens. Es dauert etwa 4 Tage, bis sich aus dem Ei eine Mücke entwickelt hat.

 

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