Wie verhindert man Drogen- und Alkoholmissbrauch

Drogenmissbrauch

Drogen- und Alkoholmissbrauch sind ohne Zweifel ein ernstes Thema. Langfristiger Drogenmissbrauch kann die Persönlichkeit eines Menschen vollständig verändern. Häufig werden abhängige Menschen zu einer Gefahr für sich selbst und andere. Vorbeugung ist effektiver als Rehabilitation, denn Rückfälle kommen sehr häufig vor. Bestimmte Techniken und Programme können Betroffenen dabei helfen, die Situation unter Kontrolle zu halten.

Vorbeugung

Es ist wichtig, schon frühzeitig auf die Gefahren und Folgen von Alkohol und Drogen hinzuweisen, um Jugendliche zu erreichen. Da Jugendliche einen Grosssteil ihrer Zeit in der Schule verbringen, übt das soziale Umfeld einen großen, wenn nicht sogar den größten Einfluss auf die Einstellung gegenüber bewusstseinserweiternden Substanzen aus. In der Schule sollte sich die Erziehung auf Charakterbildung und soziale Umgangsformen, Kommunikationsfähigkeiten und Stressmanagement konzentrieren. Aufklärung über Drogen jeglicher Form, legale und illegale Substanzen, können durch Einführung in den Lehrplan das Gefühlsleben der Jugendlichen geleitet werden, so dass sie nicht Auswege in Betäubungsmitteln suchen. Die Aufklärung in der Schule ist zudem wesentlich wirkungsvoller als jeder Versuch der Eltern, ihren Kindern Ratschläge über Suchtmittel zu geben. Der rebellische Teenager wird in den meisten Fällen in die gegenteilige Richtung laufen zu der, die die Eltern weisen.

Das heißt jedoch nicht, dass Eltern nicht trotzdem die Kommunikation mit ihren heranwachsenden Kindern such sollten, denn die Familie ist neben der Schule der größte Einfluss. Wichtig dabei ist, dass die Eltern nicht zu maßregeln versuchen, sondern nur kommunizieren. 

Rehabilitation

Aufgrund von Gruppenzwang, Neugier oder emotionale Schwäche gibt es dennoch viele Jugendliche, die ihren Weg zu Drogen und Alkohol finden. Dabei sollte unterschieden werden zwischen denjenigen, die verantwortungsvoll damit umzugehen wissen und ihre Grenzen kennen und denjenigen, die zu Missbrauch neigen. Für solche Menschen gibt es Rehabilitationsprogramme. Die Programme variieren je nach Situation des Patienten. Bei frühzeitiger Rehabilitation kann es bei regelmäßiger therapeutischer Behandlung bleiben, während stark Suchtgefährdete oder bereits Abhängige stationären Aufenthalt in einer Suchtklinik untergehen. 

In den Teenagerjahren sind Menschen am meisten empfänglich für Drogen- und Alkoholmissbrauch. Daher ist es besonders ratsam für die Eltern, auf den sozialen Umgang ihrer Kinder zu achten. Oftmals ist es simple Langeweile, die Jugendliche zu Suchtmitteln treibt. Das kann durch Freizeitclubs zumindest eingeschränkt werden. 

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