
Die Kopfschmerzen können Stunden nach einem Unfall oder einem Schlag auf den Kopf auftreten. Weitere Symptome, die auf Gehirnerschütterung hinweisen, sind Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, vorübergehender Gedächtnisverlust und kurzzeitige Bewusstlosigkeit unmittelbar nach dem Unfall.
Bei Verdacht auf Gehirnerschütterung sollte man mit leicht erhöhtem Oberkörper an einem kühlen Ort liegen. Starke Wärme und Lichteinstrahlung sollten vermieden werden. Auf keinen Fall sollte der Betroffene allein gelassen werden, damit notfalls der Notarzt gerufen werden kann, wenn sich der Zustand verschlimmert oder nicht ausreichend verbessert. Mineralwasser oder Tee sollte der Betroffene trinken, sobald er dazu in der Lage ist. Auf feste Nahrung sollte bis zum Abklingen der Übelkeit verzichtet werden. der Patient benötigt mindestens 24 Stunden Bettruhe mit frischer Luft und lockerer Kleidung.
Bessern sich die Kopfschmerzen nicht und werden von Benommenheit und häufigem Erbrechen begleitet, muss ein Arzt aufgesucht werden. Gehirnerschütterungen können innerhalb von einer Woche zu Hirnblutungen führen, die tödlich enden können. Die entscheidende Zeit, die der Patient unter Beobachtung bleiben sollte, beträgt 48 Stunden, wobei meist in den ersten sechs Stunden nach dem Unfall schwerwiegende Symptome auftreten, wenn eine Hirnblutung oder Hirnquetschung vorliegen.
Sofort den Notarzt rufen, wenn neben Kopfschmerzen und Übelkeit Krämpfe, Frieren, beschleunigtes Atmen, marmorierte Haut, Blässe, rasender Puls und Blutungen aus Mund und Nase auftreten.
