
Lärmbelastung ist der konstante störende Geräuschpegel der Umwelt, der durch die Menschen verursacht wird. Es gibt unzählige Verursacher der Lärmbelästigung, zum Beispiel Verkehrslärm, Maschinenlärm oder der Krach lauter Nachbarn. Störender Lärm kann körperliche und psychische Schäden verursachen, wenn man dauerhaft einem zu hohen Geräuschpegel ausgesetzt ist. Zum Schutz vor Lärmbelastung ist es notwendig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Lärmbelastung kann neben Hörschäden Stress, Kopfschmerzen, Herzkrankheiten und Unruhe auslösen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte um das Haus oder die Wohnung herum Sträucher, Hecken oder Baume pflanzen. Pflanzen absorbieren eine Menge Geräusche, die durch umliegenden Verkehr, Nachbarn oder Fabriken entsteht. Selbst Flugzeuglärm kann in gewissem Maße reduziert werden. Dazu wirken Pflanzen beruhigend auf die Seele.
Beruhigende Musik hilft gegen Stress. Gibt es akuten Lärm, hilft es, sich mit Kopfhörern hinzulegen und ruhige Musik zu hören, um Stress abzubauen. Selbstverständlich sollte die Musik nicht zu laut sein.
Der selbst verursachte Lärm sollte natürlich ebenfalls reduziert werden. Feiern sollte man nach Möglichkeit im Haus bei geschlossenen Fenstern, die Musik sollte nicht übertrieben laut sein.
Durch regelmäßige Wartung wird der Geräuschpegel von Fahrzeugen minimal gehalten.
Bei starkem Maschinenlärm sollte man entweder Ohrenstöpsel oder Gehörschutz tragen.
Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Mixer und Kühlschränke sollten geräuscharm sein. Alte Geräte, die zuviel Lärm erzeugen, sollten ersetzt werden. Haushaltsgeräte auf Tischen kann man auf ein Schaumkissen stellen, um den lärm der Vibration auf der Arbeitsplatte zu reduzieren.
Ist der Lärm dauerhaft zu hoch, hilft leider nur der Umzug an einen ruhigeren Ort. Bei Besichtigung neuer Wohnungen sollte man auf Verkehrslage, Fluglärm, Bepflanzung und eventuell vorhandenen Lärmschutzwälle achten.
