Wie behandelt man eine Piercing-Infektion

Bauchnabel-Piercing

Neue Piercings können vor allem in empfindlichen Zonen wie Bauchnabel und Brustwarzen schmerzhafte und eitrige Entzündungen verursachen. Eine Infektion muss behandelt werden, damit sie nicht zu einer Blutvergiftung führt.

 

Die Stelle um das Piercing fühlt sich warm an, ist gerötet und schmerzt. Oft tritt gelblicher, übel riechender Eiter oder Blut aus der frischen Piercing-Wunde aus. Das Piercing sollte bei einer Infektion nicht sofort entfernt werden, da sich sonst das Loch schließt und der Eiter nicht mehr heraustreten kann.

 

Maßnahmen für schnellere Heilung der Infektion durch Piercings

 

1. Heiße Kompresse. Ein sauberes Tuch gründlich nass machen und anschließend eine halbe Minute in die Mikrowelle legen, damit es heiß ist. Die Kompresse auf die Entzündung pressen, bis das Tuch abgekühlt ist. Dieser Vorgang kann ruhig oft wiederholt werden. Die heiße Kompresse erhöht den Blutfluss in die entzündete Stelle, so dass der Eiter leichter heraustritt.

 

2. Die entzündete Stelle mit Salzwasser auswaschen. Einen Teelöffel Salz in einem Viertelliter warmen Wasser auflösen. Ein Stück antiseptische Gaze in das Salzwasser geben und auf die Entzündung drücken. Nach dem Reinigen der Wunde das Salzwasser und Gaze wegwerfen.

 

3. Entzündungshemmende Salbe regelmäßig auf die Wunde reiben.

 

4. Ist noch Eiter in der Wunde eingeschlossen, der nicht herauskommt, kann man diesen mit Wasserstoff herausdrücken. Das Wasserstoff wirkt gleichzeitig antiseptisch auf die entzündliche Stelle. Nach Ausheilen der Wunde keinen Wasserstoff mehr verwenden.

 

5. Infektionen können gefährlich werden, wenn sie nicht behandelt werden. Eine Infektion, die zwei Tagen nicht besser geworden ist, sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

 

Hinweis: Bei einem entzündeten Bauchnabel oder entzündeten Brustwarzen sollte man zum Reinigen keinen Alkohol verwenden, da dieser zwar desinfizierend wirkt, allerdings die Heilung hemmen kann.

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