
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird vermutet, dass erhöhter Salzkonsum Bluthochdruck verursacht und damit das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts steigert. Doch ist wirklich das Salz schuld?
Wie bei allem, liegt der Schlüssel in der Mäßigung. Alles, was übermäßig konsumiert wird, ist schlecht für den Körper. Ebenso gilt auch, dass zu wenig ungesund ist. Man kann nicht Salz als absoluten Verursacher bestimmter Krankheiten verurteilen. Menschen mit hohem Blutdruck sollten unbedingt die Salzaufnahme im Auge behalten, um den Blutdruck zu kontrollieren. Wer nicht unter Bluthochdruck leidet, braucht sich jedoch nicht mit dem Salz zurückzuhalten, solange er sich innerhalb der empfohlenen Tagesmenge bewegt.
Fest steht, dass Salz sich auf die Fähigkeit des Körpers zur Regulierung des Blutdrucks auswirkt, allerdings nicht in dem Maße wie bisher angenommen. Normaler Salzkonsum verursacht keinen Bluthochdruck, doch durch das viele versteckte Salz in industriell verarbeiteten Lebensmitteln nehmen viele Menschen mehr als die empfohlene Menge an Salz auf und überwürzen zusätzlich ihre Mahlzeiten.
Das in Salz enthaltene Natrium ist wichtig für den Körper. Es ist also falsch für einen gesunden Menschen, völlig auf Salz zu verzichten. Im Körper gleichen Natrium und Kalium einander aus, das bedeutet, erhöhte Aufnahme von kaliumhaltigen Lebensmitteln wie Spinat, Brokkoli, Bananen oder Bohnen kann der Blutdruck besser reguliert werden.
Bei bestehender Krankheit sollte die Salzaufnahme unbedingt mit dem Arzt besprochen werden. Gesunde Menschen brauchen jedoch nicht auf den Geschmack des Salzes zu verzichten. Man kann Salz ruhig genießen, allerdings auf vernünftige Weise.
