Welche Mittel helfen gegen altersbedingte Gedächtnisschwäche

Gedächtnisschwäche

Je älter der Mensch wird, umso mehr Information muss das Gehirn speichern. So ist es nur natürlich, dass ein älterer Mensch mehr Schwierigkeiten hat, sich Dinge zu merken als ein jüngerer. Allerdings kann jeder eine Menge dazu tun, sein Gedächtnis und die Kapazität des Gehirns bis ins hohe Alter fit zu halten.

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Neben Gedächtnisübungen helfen ausreichender Schlaf, vitaminreiche Ernährung und gedächtnisfördernde Mittel gegen die Einschränkung des Erinnerungsvermögens.

Welche Mittel wirken Gedächtnisschwächen entgegen?

 

Cholin und Gingko. Cholin ist B-Vitaminen ähnlich und kann in der Leber produziert werden. Cholin befindet sich in tierischer Leber, Muskelfleisch, Fisch, Nüssen, Bohnen, Erbsen, Spinat, Weizenkeimen und Eiern. Die Substanz ist sehr wichtig für das Zentrale Nervensystem im Körper und wirkt gegen Gedächtnisstörungen, Gedächtnisverlust, Demenz, Schizophrenie, chronische Hepatitis, Leberzirrhose und Depression. Zusätzlich wirkt Cholie vorbeugend gegen Krebs, senkt Cholesterin und reduziert Schwellungen in den Atemwegen bei Asthma.
Eine durchschnittliche Ernährung enthält gewöhnlich zwischen 200 und 600mg Cholin pro Tag. Erwachsene Männer und stillende Frauen sollten 550mg, schwangere und nicht schwangere Frauen 425 bis 450mg, Kinder von 1 bis 3 Jahren 200mg, von 4 bis 8 Jahren 250mg, von 9 bis 13 Jahren 375mg Cholin pro Tag bekommen. Für Erwachsene gilt die Einnahme von bis zu 3,5g Cholin am Tag als sicher.

Gingko ist ein Kraut, dessen Blättern Extrakte zu medizinischen Zwecken entnommen werden. Bei allen Formen von Gedächtnisschwächen wird Gingko empfohlen, besonders bei älteren Menschen. Zusätzlich hilft Gingko bei Ohrensausen, Schwindel, Konzentrationsschwächen und Hörverlust.
Gingko regt den Blutkreislauf an und verbessert so die Funktion von Gehirn, Augen, Ohren und Gliedmaßen.
Gingkoblätterextrakt gilt als sicher. Lediglich direkt nach einer Operation, während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei bestehender Bluterkrankheit sollte Gingko nicht eingenommen werden. Diabetiker sollten bei der Einnahme von Gingko besonders auf Schwankungen des Blutzuckerspiegels achten. Gingkosamen sollten auf keinen Fall von Kindern eingenommen werden.
Gingko kann die Blutgerinnung verlangsamen und sollte daher nicht gleichzeitig mit Ibuprofen oder anderen gerinnungshemmenden Mitteln einegenommen werden.
Für die Funktionsverbesserung des Gehirns bei gesunden Erwachsenen ist die Dosierung 120 bis 600mg Gingkoextrakt pro Tag.