Welche Lebensmittel sind schlecht für die Zähne

übergrosser Hamburger

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, allerdings sind manche Lebensmittel schlechter für die Zähne als andere.

 

Zuckerhaltige Lebensmittel

Durch erhöhten Zuckergehalt im Mund werden Säuren produziert, die die Zähne angreifen und Karies verursachen. Im Durchschnitt werden pro Kopf pro Jahr 40kg Zucker konsumiert, denn die meisten unserer Nahrungsmittel enthalten irgendeine Form von Zucker. Würden wir jeglichen Zucker aus der Ernährung verbannen, würden dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. Allerdings kann man getrost alle Lebensmittel, die raffinierten Zucker enthalten reduzieren.

 

Klebrige Lebensmittel

Essen, dass an den Zähnen festklebt, bleibt länger im Mund und erhöht dadurch das Kariesrisiko. Selbst wenn man den Mund anschließend mit Wasser ausspült, bleiben einige Partikel lange an den Zähnen haften. Klebrige Bonbons können so ebenso Schaden anrichten wie getrocknete Früchte.

Es ist besser und zahnfreundlicher, klebrige Lebensmittel zusammen mit einer Hauptmahlzeit zu essen, wenn mehr Speichel produziert wird, der die Zersetzung der Partikel beschleunigt und beim Herunterspülen der Nahrung hilft. Vermeiden sollte man klebrige Nahrung als Snack zwischendurch.

 

Säurehaltige Lebensmittel

Lebensmittel und Getränke mit hohem Säuregehalt können die Säureproduktion im Mund erhöhen und die Mundflora aus dem Gleichgewicht bringen. Dazu gehören Limonadenhaltige Getränke, Wein, Fruchtsaft, Mariniertes, Tomaten und Zitrusfrüchte. Mit der Zeit greift die Säure den Zahnschmelz an und verursacht Karies.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man gesunde Fruchtsäfte oder Zitrusfrüchte aus dem Ernährungsplan streichen sollte, denn sie sind nach wie vor gesund für den Körper. Wichtig ist, säurehaltige Lebensmittel in Maßen zu konsumieren. Limonaden mit Wasser ersetzen oder den Mund anschließend gut ausspülen. Nach dem Essen von säurehaltigen Lebensmitteln hilft ein zuckerfreier Kaugummi, den Säuregehalt zu neutralisieren.

 

Junk Food

Ein gelegentlicher Ausrutscher stellt kein großes Problem dar. Dauerhafter Konsum von Junk Food (Lebensmittel mit niedrigem Nährwert) ist nicht nur schlecht für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Zähne. Der Körper benötigt ein gesundes Gleichgewicht an Mineralien und Vitaminen, um Infektionen zu bekämpfen. Eine Ernährung, bei der zu wenig Mineralien und Vitamine zugeführt werden, macht das Zahnfleisch anfälliger für Parodontose.

 

Übergroße Lebensmittel

Bestimmte Lebensmittel lassen die Zähne verfaulen. Doch durch übergroße Lebensmittel kann man tatsächlich seinen Kiefer verletzen. Der Verzehr von Lebensmitteln, die mehr als 4cm hoch sind, können eine Kiefergelenkfunktionsstörung (Temporomandibulargelenk, TMG) verursachen, da der Mund zu weit geöffnet wird. Diese Kiefergelenkfunktionsstörung verursacht Gesichtsschmerzen und Probleme beim Öffnen des Mundes. Personen, die regelmäßig übergroße Hamburger verzehren, leiden nicht selten an TMG, ohne zu wissen, wodurch es verursacht wurde.

 

Nicht nur was man isst, sondern auch wann man isst kann einen Unterschied machen. Wer den ganzen Tag über ununterbrochen etwas kaut, dessen Mund ist mehr Zucker und Säure ausgesetzt als würde er die gleichen Lebensmittel in einer einzigen Mahlzeit zu sich nehmen. So ist es für die Zähne gesünder, einen süßen Nachtisch nach der Hauptmahlzeit zu essen als die Süßspeise getrennt zu verzehren.

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