
Bei Migräne handelt es sich um starke, anfallartige und pulsierende Kopfschmerzen, die plötzlich einsetzen und meist auf einer Kopfseite sind.
Das Wort Migräne kommt von dem französischen Wort für Kopfschmerzen (migraine), doch Migräne ist mehr als gewöhnliche Kopfschmerzen. Migräne ist eine sehr verbreitete Krankheit, besonders bei Frauen.
Die Kopfschmerzen beginnen gewöhnlich schon am Morgen und können einige Tage anhalten. Oft werden Migräneanfälle von Sehstörungen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und Übelkeit begleitet.
Hauptursache für Migräneleiden ist ein vererbte Empfindlichkeit des Hirngefäßsystems. Akute Migräneanfälle können durch individuelle Faktoren, z.B. Stress, Alkohol und Wetterlagen ausgelöst werden.
Migräne ist zwar bis jetzt noch nicht heilbar, allerdings können behandelnde Maßnahmen akuten Anfällen vorbeugen.
Eine fachmännische Ohrakupunktur verringert die Anzahl und Stärke der Migräneanfälle spürbar. ZusÄtzlich sollten die auslösenden Faktoren bewusst vermieden werden.
Bei akuter Migräne hilft eine Behandlung mit Aromaölen (Pfefferminzöl, Lavendelöl, Lemongrasöl und Melissenöl) oder eine Heilkräuteranwendung.
Kräutertee gegen Migräne bei akuten Anfällen
Je 20g Weidenblätter, Weidenrinde, Liebstöckel, Waldmeister und Melissenblätter miteinander vermischen. Pro Anwendung 2 EL der Kräutermischung mit einem halben Liter kochenden Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Der Kräutertee kann bis zum Abklingen der Beschwerden einmal pro Stunde getrunken werden.
Bei häufig auftretenden Migräneanfällen oder dauerhaften gewöhnlichen Kopfschmerzen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Das Bild oben ist eine visuelle Wiedergabe der erlebten Sehstörungen nach eigenen Angaben des Autor Tehom.
