Was hilft bei Lebensmittelvergiftung

Lebensmittelvergiftung

Eine Lebensmittelvergiftung kann auftreten, wenn man verseuchtes oder verdorbenes Essen aufnimmt. Besonders häufig tritt eine Lebensmittelvergiftung bei Fleisch, Eiern und Milchprodukten auf, die schädliche E.Coli Bakterien enthalten. Eine Lebensmittelvergiftung äußert sich durch Übelkeit, Magenverstimmung, Durchfall, Schüttelfrost, Erbrechen und Fieber. Eine Lebensmittelvergiftung unterscheidet sich von Lebensmittelintoleranz oder Lebensmittelallergie, welche bestimmte Personen haben, denen ein Enzym oder Hormon im Körper fehlt, wodurch das Immunsystem angeregt wird, bestimmte Lebensmittel abzustoßen.

 

Da eine Lebensmittelvergiftung eine bakterielle Infektion ist, helfen Medikamente gegen Übelkeit oder Durchfall dagegen nicht.

 

Wenn man eine Lebensmittelvergiftung hat, kann man auch ohne medikamentöse Hilfe den Körper bei der Heilung unterstützen.

 

1. Viel Flüssigkeit aufnehmen. Der Körper verliert durch Durchfall, Schwitzen und Erbrechen jede Menge Flüssigkeit, die wieder aufgefüllt werden muss, damit man nicht dehydriert. Vor allem sollte man Wasser und Kräutertee trinken und auf koffeinhaltige Getränke verzichten. Auch klare Suppen helfen.

2. Auch wenn der Magen sich dagegen zu sperren scheint, sollte man essen, um den Körper nicht zu schwächen. Am besten sind trockene und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Toast und Kräcker. Je weicher das Essen, umso wahrscheinlicher kann der Magen damit fertig werden. Obst und rohes gemüse, Vollkornprodukte und stark gewürzte Nahrung sollte man vermeiden, da diese für einen kranken Magen zu schwer verdaulich sind.

3. Einige probiotische Lebensmittel wie Joghurt können dem Körper lebende Mikroorganismen zuführen und so gegen die Symptome, die die schädlichen Bakterien verursachen ankämpfen. Dabei sollte man auf zuckerhaltige Produkte verzichten, die den Magen noch weiter reizen können.

4. Es wird einige Tage dauern, bis der Körper alle Giftstoffe ausgeschieden hat. In dieser Zeit sollte man viel ruhen und sich schonen.

5. Elektrolyte in isotonischen Getränken helfen, dem Körper wichtige Mineralstoffe zuzuführen.

 

Hinweis: Bei folgenden Bedingungen sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen:

 

1. Wenn die Symptome mehr als 5 Tage andauern, ohne besser zu werden oder sich sogar verschlimmern.

2. Bei Blut oder Schleim im Stuhl.

3. Bei schwarzem, teerartigem Stuhl, der auf ernste Dehydrierung hindeutet.

4. Wenn das Fieber mehr als 3 Tage anhält.

5. Wenn es sich bei dem Kranken um ein Kind oder eine ältere person handelt, deren Immunsystem schwächer ist.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok