Warum Kalzium in der Schwangerschaft wichtig ist

Käse und Kalzium
Kalzium ist der Hauptbaustein unserer Knochen und Zähne und daher in der Schwangerschaft besonders wichtig.  Das sich entwickelnde Baby bezieht seinen Kalziumbedarf über das Blut der Mutter, ist diese nicht ausreichend damit versorgt, so entzieht es stattdessen das Kalzium den Knochen der Mutter.

Deshalb ist für die werdende Mutter mit Kalziummangel das Risiko stark erhöht, an Osteoporose zu erkranken.  Diese Krankheit macht sich meistens erst nach Jahren bemerkbar, es gibt also keine direkt sichtbaren Folgen.  In der Schwangerschaft wird empfohlen, die tägliche Aufnahme von Kalzium um 20 Prozent zu erhöhen.

Anders als bei diversen anderen wichtigen Nährstoffen, ist dies recht einfach mit der Nahrungsaufnahme möglich, denn das empfohlene Mindestmaß von 1200mg pro Tag erreicht man, indem man den Verzehr von Milch und Milchprodukten wie Joghurt, Käse und verschiedenen Hülsenfrüchten, einiger Gemüsesorten wie Brokkoli, Fenchel oder Grünkohl und auch Mineralwasser etwas erhöht.

Schon ein Liter Milch enthalten genug Kalzium, um den Bedarf in der Schwangerschaft abzudecken.  Wem Milch nicht in diesen Mengen täglich schmeckt, der kann sie reduzieren, indem er einige der anderen aufgeführten Lebensmittel zu sich nimmt.

Ein positiver Nebeneffekt des Kalziums ist, dass es die Blutgefäße erweitert und somit hohem Blutdruck entgegenwirkt.  Außerdem hilft es, die Muskeln zu entspannen und kann sogar in der Geburtsphase dafür sorgen, dass der Muttermund sich durch die bessere Durchblutung leichter öffnet.
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