Therapie durch Hypnose

Therapeutin

Verschiedene Hypnoseformen gibt es seit dem Altertum. Die Bezeichnung Hypnose wurde von dem englischen Mediziner J. Braid eingeführt, der diese bei Nervenstörungen anwandte.

Seit den Fünfziger Jahren wird Hypnose als Therapie von der Schulmedizin anerkannt.

 


 

Bei der Hypnose wird der Patient in einen Trancezustand versetzt, wobei sich sein Bewusstsein verändert und seine Aufmerksamkeit auf gezielte Erinnerungen oder Vorstellungen gelenkt wird. Der hypnotisierte Patient ist dabei vollkommen wach, kann sich aber meist nach der Hypnose nicht daran erinnern, was währenddessen passierte.

Es gibt Menschen, die in keine oder nur leichte Hypnose versetzt werden können, da sie den tiefen Trancezustand nicht erreichen können. Hypnose kann nicht gegen den Willen eines Menschen erfolgen. Der Patient muss entspannt sein und sich auf die Worte des Therapeuten konzentrieren, um unter Hypnose gesetzt werden zu können.

 

Hypnose wird zur Bewältigung von Suchtverhalten angewandt (z.B. Nikotinsucht oder Esssucht), bei Persönlichkeitsstörungen, Phobien oder zum Aufrufen verdrängter traumatischer Erlebnisse. Auch zur Scjmerzbewältigung bei Operationen, Geburt oder Zahnbehandlungen kann Hypnose helfen.

 

Hypnose sollte nur von fachlich ausgebildetem Personal, wie Ärzten, Zahnärzten, Psychologen oder Physiotherapeuten ausgeübt werden. Bei selbsternannten Hypnotherapeuten sollte man vorsichtig sein.

 

Hypnose zur Schmerzbewältigung

 

Der Patient lernt bei der Hypnosetherapie, sich seines Körpers bewusst zu werden, gleichmässig zu atmen und Ablenkung aus dem Umfeld zu verdrängen. Dann muss der Patient sich auf seinen Schmerz konzentrieren, um ihn aktiv beeinflussen zu können. Er kann dadurch die Eigenschaften des Schmerz verändern und die Stärke regulieren.

 

Hypnose bei traumatischen Erinnerungen

 

Zur Behandlung eines traumatischen Erlebnissen, dass der Patient ins Unterbewusstsein verdrängt hat, wird er zunächst in einen Trancezustand versetzt, und reist dann mithilfe des Therapeuten gedanklich an den Zeitpunkt und den Ort des Erlebnisses zurück. Dabei kann es dramatisch veränderter Stimme und starkem Emotionsausbruch kommen, wenn der Patient mit seinem Trauma direkt konfrontiert wird, an woran sich der Patient jedoch hinterher meist nicht erinnert.

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