Was passiert, wenn man Mundspülung schluckt?

rote und grüne Mundspülung

Antiseptische Mundspülung wie Listerine und ähnliche Produkte ist hervorragend zur Gesunderhaltung der Mundflora geeignet. Allerdings ist die Mundspülung wie der Name verrät nur zum Spülen des Mundes und wieder ausspucken der Flüssigkeit gedacht.

 

Beim versehentlichen Herunterschlucken kann es zu gefährlichen Vergiftungserscheinungen kommen. Der Behälter mit der Mundspülung sollte unbedingt aus der Reichweite von Kindern gehalten werden.

Die Inhaltsstoffe der Mundspülung sind nur dann gefährlich, wenn sie in zu hoher Dosierung in den Magen gelangen. Sie enthält für den Körper giftige Stoffe wie Chlorhexidingluconat, Ethanol, Wasserstoffperoxid und Methylsalizylat, die in den meisten Marken enthalten sind.

 

Symptome bei einer Überdosis an Mundspülung

Typische Symptome einer Vergiftung durch Herunterschlucken von Mundspülung sind Magenschmerzen, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen, Abfall der Körpertemperatur, schwacher Blutdruck, niedriger Blutzuckerspiegel, Übelkeit, Herzrasen, flache Atmung, Halsschmerzen, Sprachstörungen, Probleme beim Wasserlassen, Erbrechen, schwache Reflexe, Brennen in den Augen, Bewusstlosigkeit, Hautrötungen und unkoordinierte Bewegungen.

 

Bei Verdacht auf Überdosierung von Mundspülung sollte man sofort ärztliche Hilfe aufsuchen. Auf keinen Fall sollte man die betreffende Person zum Erbrechen bringen, es sei denn, ärztliches Fachpersonal rät dazu.

Für den Notarzt sind folgende Angaben zu dem Vorfall hilfreich: Das Alter der Person, Gewicht und Gesundheitszustand, Name der verschluckten Mundspülung (Zutaten und Konzentration), Zeitpunkt des Herunterschluckens und die verschluckte Menge.

 

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