Sodbrennen

Milch, Weißbrot, Zucker gegen Sodbrennen
So manche Frau, die vor ihrer Schwangerschaft noch nie mit Sodbrennen zu kämpfen hatte, wird besonders im letzten Drittel davon heimgesucht.  Ungefähr die Hälfte bis zwei Drittel aller Schwangeren wird von Sodbrennen geplagt, eine beachtliche Anzahl also.

Die Gründe dafür sind sehr einfach erklärt:  das wachsende Baby im Mutterleib drückt den Magen nach oben, der Schließmuskel des Magens, der verhindern soll, dass die Magensäure austritt, kann nicht mehr korrekt seine Arbeit tun und die empfindliche Speiseröhre kommt in Kontakt mit der Magensäure.

Die Folge davon ist Sodbrennen, das sich mit einem brennenden oder stechenden Schmerz in der Hals-und/oder Brustgegend bemerkbar macht.  Dieser Schmerz kann sich vom Magen hin bis zum Mund ziehen.  Desweiteren können starker Speichelfluss und übersäuerter Geschmack im Mund auftreten.  Alle Symptome des Sodbrennens sind unangenehm, besonders dann, wenn sie dann auftreten, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann, z.B. abends beim Zubettgehen.

Was löst außerdem Sodbrennen aus?

Leider bedeutet für viele Schwangere, dass sie mit wachsendem Bauch immer gewisse Speisen nicht mehr zu sich nehmen können, ohne dem Sodbrennen zu entgehen.  Stark gewürztes oder fettiges Essen, Essig, Kaffee, schwarzer Tee und auch Pfefferminztee, Getränke mit Kohlensäure, saure Säfte bis hin zu Schokolade und Süßigkeiten begünsten alle das Auftreten des lästigen Sodbrennens.

Isst man viel oder spät am Abend, so kann dies ebenfalls Sodbrennen zur Folge haben, egal, ob es sich nun um eines der oben aufgeführten Lebensmittel handelte, oder nicht.

Tipps, wie man Sodbrennen lindert

Gegen Sodbrennen gibt es zum Glück so einige Hausmittelchen, die aber leider nicht bei jedem denselben Erfolg erzielen werden, hier gilt es, das beste Mittel für sich selbst herauszufinden.

Sinn und Zweck ist es, die überschüssige Magensäure zu neutralisieren und hierbei hilft ein Löffel Zucker, ein Glas Milch, Weißbrot, Haferflocken oder Nüsse knabbern.

Im Bett sollten Sie den Oberkörper etwas aufrichten, damit die Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre gelangen kann und die Mahlzeiten natürlich darauf einstellen, das Sodbrennen zu verhindern.  Dies gilt für Art, Zeitpunkt und Menge des Essens.

Hilft dies alles nichts, so kann man sich auch vom Arzt ein sogenanntes Antipepsicum verschreiben lassen, oder auch ein homöopathisches Mittel anwenden.

Isst man besonders gerne scharfes und stark gewürztes Essen, so hilft es vielleicht, mit dem Vorwissen um eine erhöhte Chance, Sodbrennen zu entwickeln, in den Monaten zuvor noch einmal so richtig an seinen Lieblingsessen satt zu essen, um dann leichter darauf verzichten zu können, wenn es nötig sein sollte.

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