Schlafmangel bei Teenagern

Schlafmangel bei Teenagern

Schlafmangel bei Teenagern

Teenager befinden sich immer noch im Wachstum und ihr Körper benötigt zwischen acht und neun Stunden Schlaf pro Nacht. Schlafmangel kann und wird sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit auswirken.

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Im Schlaf erholen sich die Körperfunktionen und das Gehirn kann sich entwickeln. Das Nervensystem entspannt sich, die Neuronen werden repariert und der Körper des Teenagers schüttet Wachstumshormone aus. Schlaf ist wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung und zum letztendlich zum Überleben, denn ohne Schlaf kann ein Mensch nicht leben.
Ohne ausreichenden Schlaf wird das Immunsystem geschwächt und die Jugendlichen werden anfälliger gegen Krankheiten. Das Wachstum des Körpers wird gehemmt und es machen sich Symptome wie Reizbarkeit, Nervosität und Konzentrationsschwächen bemerkbar.

Schlafmangel bei Teenagern kann verschiedene Ursachen haben. Oft bekommen Teenager nicht ausreichend Schlaf, denn sie fühlen sich bereits erwachsen und möchten wie die Erwachsenen spät ins Bett gehen. Ihre innere Uhr gibt ihnen das Gefühl, dass sie nicht müde sind. Besonders an den Wochenenden gehen sie oft erst in den frühen Morgenstunden zu Bett und schlafen sich bis mittags aus.
Doch dadurch ist ihr Schlaf-Wachrhythmus unterbrochen und der Schlaf nicht so effektiv. Noch schlimmer ist es, wenn die Jugendlichen bis spät abends Fernsehen oder am Computer sitzen und morgens früh aufstehen und zur Schule gehen müssen. Dieser dauerhafte Schlafmangel kann zu ernsten gesundheitlichen und psychischen Problemen führen.
Befinden sich zu viele elektronische Geräte in unmittelbarer Nähe ihres Betts, hält der Elektrosmog, die Strahlung, die von diesen Geräten selbst im abgeschalteten Zustand ausgeht, sie von einem erholsamen Schlaf ab.
Weitere Gründe können Stress in der Schule, soziale Probleme, Nervosität, Schlafapnoesyndrom, Alpträume oder Narkolepsie sein.

Je länger der Schlafrhythmus gestört ist, umso schlimmer werden die Auswirkungen. Deshalb ist es wichtig, eine Lösung zu finden. Zunächst sollte mit dem jungen Menschen darüber gesprochen werden, was für Konsequenzen unzureichender Schlaf auf sie haben kann. Viele Jugendliche kümmern sich weniger um gesundheitliche Auswirkungen, deshalb sollte das Aussehen angesprochen werden, um sie zu motivieren. Sie wachsen nicht richtig und der Schlafmangel zeigt Auswirkungen im Gesicht (Augenringe). Auch Akne und Pickel heilen besser durch besseren Schlaf.
Hat man dem Teenager erklärt, wie wichtig der Schlaf ist, sollte ein regelmäßiger Schlafrhythmus geschaffen werden. Es sollte jeden Abend etwa um die gleiche Zeit ins Bett gegangen werden. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sollte das Starren auf Fernseh- oder Computerbildschirme vermieden werden.

Koffeinkonsum sollte eingeschränkt werden, vor allem ab dem Nachmittag. Tägliche körperliche Bewegung von mindestens 20 Minuten wirkt sich positiv auf einen erholsamen Schlaf aus, am besten etwa zwei Stunden vor der Schlafenszeit.
Elektronische Geräte sollten mindestens einen Meter vom Bett entfernt sein. Das Schlafzimmer sollte auf einer angenehmen Temperatur zwischen 18 und 20 Grad gehalten werden.
Eine chaotische Umgebung kann zu schlechterer Schlafqualität beitragen. Zum Leidwesen des Teenagers sollte sein Zimmer trotzdem aufgeräumt werden, bevor er ins Bett geht.

Bleibt das Schlafproblem trotz aller Mühen bestehen, sollte ein Arzt zurate gezogen werden, denn es können tiefer liegende psychologische Gründe oder eine körperliche Krankheit vorliegen.