Optimismus verlängert das Leben

Lächelnder Mann
Wenn man 100 Leute fragt, ob ihr Glas halb voll oder halb leer sei, werden 99 von ihnen eine positive Antwort geben. Es ist Teil unseres Instinktes, Teil unserer ursprünglichen Programmierung.
Jahrzehntelange Forschung zeigt, dass unsere Sprache, unser Gedächtnis und unser Denken ausgesucht positiv sind.
In schriftlicher und mündlicher Sprache verwenden wir dreimal so viele positive, optimistische Wörter wie negative, pessimistische.

Es ist in unseren Genen. Gesunde Menschen zeigen eine positive Tendenz bezüglich ihrer Zukunft. Optimismus ist lebenswichtig.

Optimismus als Leugnung der Realität

Schauen wir genau auf unser Umfeld, sehen wir die grausame Realität. Krankheit, Tod und finanzielle Katastrophen umgeben uns und wir wissen, dass das Leben eines jeden Menschen voll von Miseren und Pech ist.

Würden wir uns beim Überqueren einer Straße jedesmal die potentielle Gefahr vor Augen halten, blieben wir wahrscheinlich im Bett und wagten uns nicht zu rühren. Gefahr gehört zum Leben nun einmal dazu.

Depression

Etwa 40% der Bevölkerung leidet unter Mangel an Selbstachtung. Während einer depressiven Phase leidet der Mensch an einer pessimistischen Sicht seines Lebens, seiner Zukunft und verliert die Hoffnung.

Der Mensch ist programmiert, sich Veränderungen zu widersetzen, selbst wenn es schadet. Jeder Mensch möchte instinktiv innerhalb seines seelischen Gleichgewichtes (Equilibrium) bleiben, selbst wenn die Veränderung Gutes bringt.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens und einem Leben nach dem Tod basiert auf Optimismus und Realitätsverleugnung, dennoch glauben wir daran, denn es gibt uns Hoffnung.

Die Wirklichkeit

Unsere Wahrnehmung wird als geistig normal gesehen, wenn wir wahrnehmen, was wirklich da ist.

Die Forschung zeigt immer wieder, dass jeder Mensch sich in irgendeiner Weise als überdurchschnittlich und andere als unterdurchschnittlich betrachtet. Wir sind positiv und der Rest der Welt ist negativ.
Wir verzerren die Wirklichkeit besonders wenn es um unsere Vergangenheit geht. Erfolge sind grundsätzlich unser eigenes Tun, während Misserfolge durch die Schuld anderer passieren.

Illusion

Optimismus ist eine notwendige Form der Illusion, um die Zivilisation zu erhalten. Konzentrierten wir uns auf Tod und Elend, würden wir unsere Motivation verlieren, unser Leben zu verbessern.
 Optimismus und Einbildung werden vom Limbischen System gebildet, dort, wo alle unsere Gefühle herkommen. Gefühle kreieren Motivation, unsere Lebensumstände zu verbessern. Erst nachdem Entscheidungen durch das Limbische System gefiltert wurden, bekommt die Logik und die Vernunft eine Veto-Recht.

Belastbarkeit

Optimismus hängt eng mit Ausdauer und Entschlossenheit zusammen. Wenn wir am Anfang eines Lernzprozesses Schwierigkeiten haben, machen wir trotzdem weiter. Kinder fallen hundertmal vom Fahrrad und verletzen sich, lernen aber solange weiter, bis sie das Radfahren gemeistert haben.

Das Gleiche gilt für alles Neue. Wir wehren uns dagegen, besonders je älter wir werden. Doch Ausdauer und Entschlossenheit und die Hoffnung auf ein positives Endergebnis lassen uns weiter machen.

Schlussfolgerung

Optimisten leben länger als Pessimisten. Optimismus und Zufriedenheit erhalten die Gesundheit, während Pessimismus den Körper angreift.

Was kann man tun, um optimistischer zu werden?

Lächle, auch wenn dir nicht danach ist. Halte einen Moment an und setze ein Lächeln auf, auch wenn es falsch ist. Lächle dabei mit den Mundmuskeln sowohl als auch mit den Augenmuskeln. Ist die Verlängerung des Lebens nicht Grund genug, um ab und zu mal zu lächeln?
 
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