Natürliche Mittel gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können auch auf natürliche Weise ohne Medikamente symptomatisch behandelt werden. Paprika, Teufelskralle und Weidenrinde sind drei alternative Hausmittel, die die Beschwerden bei Rückenschmerzen lindern.

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Der Wirkstoff in roter Paprika und Chilischoten ist Capsaicin, welcher Schmerzen lindert. Rote Paprika und Chili können gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Blähungen sowie zur Verbesserung des Blutkreislaufs genutzt werden. Ferner lindern sie Zahnschmerzen und Reisekrankheit und wirken fiebersenkend. Äußerlich verwendet man Paprika oder Chili bei Nervenschmerzen und Muskelkrämpfen. Auch wirken sie äußerst abstoßend gegen nervöses Daumenlutschen und Nagelkauen.

Wenn direkt auf die Haut über der schmerzenden Stelle aufgetragen, wirken die Schoten schmerzlindernd bei Rückenschmerzen. Zur Behandlung der Rückenschmerzen wird frischer Saft aus der roten Paprika oder der Chilischote gepresst oder diese im Mixer fein zerkleinert. Der Brei wird direkt auf die schmerzende Stelle im rücken aufgetragen und mit einem Pflaster festgehalten. Es wirkt am besten, wenn das Pflaster vier bis acht Stunden auf dem rücken bleibt. Wichtig: Nach dem Auftragen die Hände gründlich waschen, damit der Saft nicht auf empfindliche Hautstellen oder in die Augen gelangt.

Die Knolle der Teufelskralle wird für medizinische Zwecke verwendet. Teufelskralle wirkt gegen Rückenschmerzen, Arthritis, Sodbrennen, Fieber, Migräne, Menstruationsbeschwerden und Nierenkrankheiten. Die Knolle enthält entzündungshemmende und schwellungsreduziernede Substanzen.
Bei Rückenschmerzen verwendet man ein Teufelskrallenextrakt mit 50 bis 100mg des Wirkstoffs Harpagosid. Es wird täglich oral eingenommen.

Weidenrinde wirkt ähnlich wie Aspirin, wird also gern gegen Schmerzen wie Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Arthritis, Rückenschmerzen sowie gegen typische Erkältungssymptome verwendet.
Der aktive Wirkstoff in Weidenrinde ist Salicin.
Bei Rückenschmerzen hilft ein Weidenrindenextrakt mit 120 bis 240mg Salicin eingenommen. Die Behandlung mit Weidenrinde sollte nicht länger als drei Monate dauern. Weidenrinde wird nicht empfohlen bei Kindern, Schwangeren und stillenden Müttern, Empfindlichkeit gegen den Wirkstoff und Nierenkrankheiten. Auch unmittelbar vor und nach einer Operation sollte man auf Weidenrinde verzichten, da es ähnlich wie Aspirin blutverdünnend wirkt und die Blutgerinnung verlangsamt.