Mit Arthritis leben lernen

mit Arthritis leben lernen

Menschen, die an Arthritis leiden, fühlen sich oft um einen großen Teil ihres Lebens und ihrer Lebensfreude betrogen. Die chronischen Schmerzen verursachen körperliche Einschränkung und Stress und reduziert das "normale" Leben drastisch. Selbst alltägliche Aufgaben verbrauchen ungeheure Mengen an Energie bei Arthritispatienten. Oft begrenzt sich das Leben darauf, es durch einen Tag nach dem anderen zu schaffen.

 

Wenn Arthritis beginnt das Leben zu kontrollieren, ist es Zeit, selbst Kontrolle über die Krankheit zu erlangen.

 

Wie lässt sich mit Arthritis besser zurechtkommen?

Wie kann man das Leben und den Lebensstil mit Arthritis erleichtern?

Was kann der Patient tun, um sein Leben selbst kontrollieren zu können, trotz der körperlichen Einschränkungen?

 

1. Positive Einstellung. Arthritis ist ebenso unberechenbar wie die Zukunft. Für Menschen mit Arthritis ist es wichtig, das neue Leben mit seinen Einschränkungen zu akzeptieren und neu zu definieren. Eine positive Lebenseinstellung hilft Arthritispatienten, mit ihrer Krankheit zurechtzukommen.

 

2. Vertrauen in den Arzt. Der behandelnde Arzt spielt eine wichtige Rolle, deshalb ist die Wahl eines vertrauenswürdigen Arztes eine entscheidende Frage.

 

3. Akzeptieren der Situation. Die Tatsache, dass man Arthritis hat, lässt sich nicht leugnen oder bekämpfen. Die Wichtigkeit, die Krankheit zu akzeptieren, sollte nicht unterschätzt werden. Hat der Patient einmal akzeptiert, welche Rolle die Krankheit in seinem Leben spielen wird, kann er bessere Entscheidungen für seine Zukunft treffen und seinen Lebensstil verbessern.

 

4. Realistische Ziele setzen. Durch Erfahrung lernt man, welche Ziele man sich trotz der Krankheit setzen kann. Wichtig ist, dass man diese realistisch auch erreichen kann, sonst bringt es nur Frustration und Depression mit sich. Der Arthritiskranke sollte auf seine Gefühle hören, sich darauf konzentrieren, was er erreichen möchte und sein Leben dementsprechend verändern.

 

5. Die Gelenke schonen. Die betroffenen Gelenke zu schonen und nicht zu überfordern minimiert Stress und Schmerz.

 

6. Medikamente. Der Arzt verschreibt ein Medikament, doch der Patient hat die Verantwortung, das Medikament anweisungsgemäß einzunehmen und den Ratschlägen des Arztes zu folgen.

 

7. Aktiv bleiben. Spezielle Gymnastik sind ein Teil der Behandlung von Arthritis und haben sich in der Vergangenheit bewährt. Doch trotz der bekannten Linderung der Arthritis durch Gymnastik vermeiden viele Arthritiskranke regelmäßige Bewegung.

 

8. Auf das Gewicht achten. Übergewicht belastet sowohl gesunde als auch kranke Gelenke und verschlimmern den Schmerz. Beim Laufen tragen Hüften, Knie und Fußgelenke drei bis fünfmal das gesamte Körpergewicht. Jedes Kilo Übergewicht entspricht daher drei bis fünf zusätzlichen Kilos, die die Gelenke belasten. Umgekehrt bedeutet jedes Kilo, das man an Körpergewicht abnimmt, eine drei- bis fünffache Erleichterung.

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