Leberzirrhose

Grosses Glas Bier

Die Leber entgiftet den Körper, indem sie Giftstoffe aus dem Blut wäscht. Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel.

 


 

Unter Leberzirrhose versteht man die fortschreitende Vernarbung der Leber. Das gesunde Gewebe der Leber wird durch Verknotungen ersetzt, so dass die Funktion der Leber eingeschränkt wird. Bleibt Leberzirrhose unbehandelt, ist sie tödlich.

 

Ursachen der Leberzirrhose

Die häufigste Ursache ist übermässiger Alkoholkonsum. Jahrelanger Konsum hochprozentigen Alkohols von einem halben Liter pro Tag oder entsprechend höherer Mengen an Bier oder Wein kann zur Leberzirrhose führen.

 

Andere weniger häufige Ursachen sind chronische Hepatitis oder ein genetischer Defekt. Gelegentlich tritt Leberzirrhose als Folgeerscheinung der Wilson-Krankheit, Hämachromatose oder Mukoviszidose auf.

 

Symptome der Leberzirrhose

Die üblichen Symptome sind Appetitverlust, Gewichtsverlust, Gelbsucht, Übelkeit mit Erbrechen, Schwächegefühl und Schmerzen in der Bauchgegend.

 

Diagnose und Behandlung

Um festzustellen, ob der Patient unter Leberzirrhose leidet, tastet der Arzt den Bauch ab. Eine Erhärtung der Leber oder eine vergrösserte Milz weisen auf Leberzirrhose hin. Blutuntersuchung, Urintest, Ultraschall- und Röntgenuntersuchung sowie eine Biopsie, d.h. die Entnahme einer Gewebeprobe geben endgültige Gewissheit.

 

Eine durch Alkohol verursachte Leberzirrhose wird durch eine strenge Diät und absolutes Alkoholverbot behandelt. In schlimmeren Fällen muss operiert werden. Bei genetisch bedingter Leberzirrhose hilft oft nur eine Lebertransplantation, da die Vernarbung der Leber nicht zu heilen ist.

 

Die Diät eines Leberzirrhosepatienten fordert die richtige Aufnahme von Protein. Zu wenig Protein hemmt die Regenerierung der Leber, während zuviel Protein zu einer Anstauung von Ammoniak im Blut führt. Auf tierisches Eiweiss soll weitgehend verzichtet werden, stattdessen sollte pflanzliches Eiweiss aufgenommen werden. Damit das Eiweiss nicht in Energie umgesetzt, sondern zur Regenerierung der Leber verwendet wird, muss man den täglichen Energiebedarf durch genügend Kohlenhydrate abdecken. Weiterhin sind B-Vitamine wichtig.

 

In der Naturheilkunde gibt es keine Heilung für Leberzirrhose. Lediglich einige Pflanzenpräparate können die Symptome lindern und weitere Vernarbung aufhalten. Diese Pflanzenpräparate sind Mariendistel, Cynarin, Knoblauch, Berberitze, schwarzer Rettich, Löwenzahn und Sonnenhut.

 

Das kann der Leberzirrhosepatient selbst tun

 

  • Völliger Verzicht auf Alkohol
  • Nur absolut notwendige Medikamente einnehmen
  • Vermeidung von Kontakt mit giftigen Chemikalien
  • Rohe Meeresfrüchte und andere Nahrungsmittel vermeiden, die Hepatitis auslösen können

 

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