Krank vor Sorgen

Krank vor Sorge um die Gesundheit

Krank vor Sorgen

Die Nachrichten sind voll von erschreckenden Mitteilungen, wodurch Menschen krank werden können. Dabei machen sich viele Menschen so viele Sorgen um ihre Gesundheit, dass sie durch eben diese Sorgen krank werden.

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Die Sorgen um die Gesundheit werden hauptsächlich durch die Medien geschürt. Heutzutage wird sehr viel Missinformation über krankmachende Stoffe verbreitet, denn diese Schlagzeilen verkaufen sich. Auch wenn die gleichen Mitteilungen am darauffolgenden Tag widerrufen werden, bleibt die ursprüngliche Warnung im Hinterkopf haften. Heutzutage sind die Menschen insgesamt gesünder als jemals zuvor, doch Umfragen zufolge glauben mehr Menschen, dass sie gesundheitlich angeschlagen sind, als früher. Eine Umfrage in den 70er Jahren ergab, dass 61% der befragten Leute mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden waren. Zehn Jahre später waren nur noch 55% mit ihrer Gesundheit zufrieden. Heute glauben 12% der Menschen im Alter zwischen 45 und 55, dass die krank oder kränklich sind, und dass, obwohl sie von den typischen Alterserscheinungen noch weitgehend unberührt sind. Der Grund dafür ist die Flut an Informationen, die auf die Menschen eindringt und für Verwirrung und Angst sorgt.

 

Um dieser Angst zu entkommen, sollte man die Informationen filtern. Bei neuen medizinischen Erkenntnissen oder Pseudo-Erkenntnissen sollte man sich einige Schlüsselfragen stellen, um die Glaubwürdigkeit bzw. Relevanz dieser Informationen zu finden.

 

1. Wer hat die Information veröffentlicht; handelt es sich um eine glaubwürdige und verlässliche Quelle oder um Sensationspresse?

2. Wo wurde die Studie durchgeführt; war es an einer renommierten Universität oder einem Forschungszentrum oder eine unbekannte Institution, die sich einen Namen machen möchte?

3. Wie wurde die Studie durchgeführt? Die durch Tierversuche erzielten Ergebnisse treffen nicht automatisch auf den Menschen zu.

4. Sind die Informationen für mich persönlich relevant?

 

Ebenso gibt es in den allgemeinen Informationen der Studie Hinweise darauf, ob die Ergebnisse zuverlässig oder repräsentativ sind.

Um die Ergebnisse einer medizinischen Studie zuverlässig zu machen, sollte ein Teil der Testpersonen ohne ihr Wissen Placebos bekommen.

Noch glaubwürdiger ist die Studie, wenn weder Ärzte noch Testpersonen wussten, wer die Placebos und wer die wirkliche Medikation erhielt.

Die Testpersonen sollte durch einen Zufallsgenerator ausgewählt und verschiedenen Gruppen zugeteilt worden sein, z.B. Medikament A oder B, Placebo.

 

Eine ausgewogene Ernährung sowie ein entspannter Lebensstil wirken immunstärkend und schützen vor einer Vielfalt an gesundheitsbedrohenden Risiken. Wer sein Abwehrsystem stärkt und Schadstoffe weitgehend vermeidet, vermindert die Last, die der Körper zu tragen hat und braucht sich keine großen Sorgen um die Gesundheit zu machen.