Geschwollene Hände im Winter

geschwollene Hände

Viele Menschen, besonders Frauen, klagen im Winter über geschwollene Finger oder Zehen, Schmerzen in den Fingerknöcheln mit Juckreiz verbunden, Steifheit und Bewegungseinschränkung der Finger, Rötungen und kleinen Ödemen an den Fingergelenken. Durch Aufwärmen der Hände werden die Symptome häufig verstärkt, da die betroffenen Stellen stärker durchblutet werden.

 

Die Beschwerden werden durch kalte Außentemperaturen verursacht, wenn der Körper die Extremitäten wie Hände und Füße nicht ausreichend durchbluten und warm halten kann. Die Kälte verursacht strukturelle und funktionelle Störungen in kleinen Blutgefäßen, Zellen, Nerven und der Haut. Permanenter Kontakt mit Kälte kann zu geschwulstartigen oder hämorrhagischen Läsionen führen, die sich später vernarben können.

 

Wichtig bei der Behandlung der geschwollenen und abwechselnd schmerzenden und juckenden Hände und Füße ist, dass diese keine drastischen Temperaturunterschiede erfahren. Sie sollten allmählich aufgewärmt werden, um zu verhindern, dass das Blut plötzlich durch die empfindlichen Blutgefäße schießt. Die Hände sollten weder massiert noch Hitze oder Kälte ausgesetzt werden. Entzündungshemmende Salben können die Symptome lindern.

Zur Vorbeugung der geschwollenen Hände und Füße durch Kälte hilft nur die offensichtliche Lösung: gut und warm in mehrere Schichten einpacken und vor Kälte, Wind und Nässe schützen. Handschuhe und Socken sollten so trocken wie möglich gehalten werden. Der Rest des Körpers sollte ebenfalls warm eingepackt werden, vor allem der Kopf, da durch den Kopf 30% der Körperwärme verloren gehen. Kalte und taube Hände in den Achselhöhlen aufwärmen.

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