
Die in der Naturheilkunde genutzten vier Elemente sind Feuer, Luft, Wasser und Erde. Jedes dieser Elemente besitzt eine natürliche heilende Wirkung.
Feuer
Die Kraft des Sonnenfeuers wird seit den Ägyptern zur Heilung und für das allgemeine Wohlbefinden genutzt. Neben der Sonne gibt es andere Wärmebehandlung unter dem Element des Feuers. Dazu gehört Sauna, Dampfbad, Rotlichtbestrahlung, Solarium, Wärmflaschenbehandlung.
Luft
Die Atemluft ist die Quelle des Lebens. Verschiedene Luftheilmethoden können sich die Heilkraft der Luft zunutze machen. Luftanwendungen sind Nacktbaden in der Luft, Luftveränderung zu Höhenluft im Gebirgsklima oder salzhaltiger Meeresluft, Heilatmung, Inhalationen, Sauerstofftherapie, Sport im Freien und Atemgymnastik.
Wasser
Bereits im Altertum schätzte man die Heilkraft des Wassers. Durch Kneipp und Prießnitz wurden Heilmethoden durch Wasseranwendung entwickelt. Bekannte Wasseranwendungen sind Teil- oder Ganzkörper-Waschungen, Wechselbad, Bürstenbad, Wickel, Umschläge, Packungen, Duschen, Güsse und Bäder.
Erde
Nicht jede Erde eignet sich für Heilanwendungen. Lediglich Heilerde ist biologisch wirksam und kann innerlich wie äußerlich angewandt werden. Erde nutzt man in Form von Lehmpackungen, Moorbädern, Sandbädern und zur Entschlackung des Darms als Heilerdegetränk.
